Teil eines Werkes 
4 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Jakob von Artevelde.

waffnen und die Hauptleute der Städte vernichten. Ser van Steenbeeke, der ſeit einigen Tagen zum Rath des Grafen ernannt iſt, wird in alle dieſe Bedingungen ein⸗ willigen, weil ſein Ehrgeiz auf keine andere Weiſe be⸗ friedigt werden kann; aber wir dürfen nicht leiden, daß das Vaterland von Neuem in Bande geſchlagen werde, und müſſen Mittel finden, um Ser van Steenbeeke und ſeine Leligerds zu täuſchen. Ich könnte mich wohl durch einen kühnen Streich gleich zu Anfange an die Spitze der Aufrührer ſtellen; doch darf ich nicht ſo unbeſonnen Alles mit einem Wurf auf das Spiel ſetzen. Obwohl wir des Sieges beinahe gewiß ſind, ſo iſt es doch auf die eine oder andere Weiſe möglich, daß wir eine Niederlage erleiden. Wirft ſich nun Ser van Steenbeeke mit den Leligerds vor und beginnt den Kampf, ſo können wir ihn ſtecken laſſen, ſobald derſelbe ein böſes Ende nimmt; er mag ſich dann allein die Hände verbrennen.— Er⸗ fahrt nun, was Ihr zu thun habt. Ihr laſſet Pieter Taggelinck, der ein treuer und zuverläſſiger Mann iſt, mit ſeinen Geſellen Ser van Steenbeeke behülflich ſein. Da ſie von mir nichts wiſſen, ſo werden ſie ſchreien, was man will. Im Anfange kommt nichts darauf an. So⸗ bald Ihr aber mit ſcharſſehendem Blicke bemerkt, daß der Aufſtand die Oberhand gewinnt, ſo ſtellt Euch an die Spitze von Taggelinck's Leuten und ruft mit aller Macht: Heil Denys! Heil dem Oberdechanten! Ihr müßt alle unſere Leute dies und andere ähnliche Dinge rufen laſſen; das Volk wird bald einſtimmen; denn es will von den Leligerds nichts hören, und wie Ser van Steenbeeke ge⸗

ſinnt

Auger mich Glock Währ Aufri hauſe gefan

abgeſ

rechne Ober Einen noch

Scha⸗

Fland Nun,

4 Trau

Path Ihr

Mug

dem! Rede gebüt

nicht Anſie