Teil eines Werkes 
4 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

lit Eng⸗ urch den die mei⸗ ihin ge⸗ inen zu mungen

lle dieſe ht, daß glücken gt über ufregen ganze Menge rkreichs Leicht⸗ kannte, Vorten ht zer⸗ iſichten woll⸗

indern

id der r noch ortbe⸗ haften

ihn;

Jakob von Artevelde. 9

jeder Unzufriedene, wie klein auch die Urſache ſeiner Un⸗ zufriedenheit ſein mochte, ſchrieb ihm die Urſache zu von dem, worüber er Grund zur Klage zu haben glaubte. Dadurch wurde es Artevelde's Feinden äußerſt leicht, die ſchändlichſten Anſchuldigungen und die abſcheulichſten Ver⸗ dächtigungen gegen ihn auszuſtreuen. Seine außerordent⸗ liche Thätigkeit, ſein unerſchütterlicher Muth, die Erinne⸗ rung an ſeine großen Thaten, welche noch in dem An⸗ denken der größeren Menge fortlebte, vereitelten die An⸗ ſchläge ſeiner feigen Verleumder, und er blieb wenigſtens noch immer der mächtige Bürger, deſſen Wink allein hinreichte, das Ungethüm zum Schweigen zu bringen. Sie gaben es daher auf, ihn auf dem Wege des Rechts zu bekämpfen, und verbanden ſich mit den Emiſſären Frankreichs, dieſen Feinden ihrer eigenen Gedanken, und halfen ihnen das Feuer des Aufruhrs ſchüren über Frag⸗ punkte inländiſcher Regierung und Urſachen des Zwiſtes und der Eiferſucht zwiſchen den verſchiedenen Theilen Flanderns.

Zufolge des Angriffsplanes gegen den weiſen Mann, den ſie von den Anhängern Frankreichs angenommen hatten, mußte man das reiche Flandern durch Aufruhr, Empörungen, Zwiſt und Parteien erſchopfen und er⸗ müden, indem man die Schuld des Blutvergießens und des Verfalls des Handels und Gewerbfleißes Artevelde's Herrſchaft zur Laſt legen ſollte. Allmählig, hofften ſie, würde dann das Volk durch zweckmäßige Aufhetzungen dazu gebracht, ſich gegen den Oberhauptmann zu erklä⸗ ren und eine Veränderung der Regierung zu verlangen.