Teil eines Werkes 
4 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

4

Jakob von Artevelde.

den plötzlich zahlreiche Anhänger; man fragt nicht mehr

er ſich

de! nach Fähigkeit, nach Verſtand oder Muth. Was man t. Wenn verlangt, iſt Beſchäftigung für den ungeduldigen Geiſt, en Kraft⸗ der ſich gegen die Ruhe des Friedens wie gegen eine chte man Feindin auflehnt. Wer dem Volke ſolche Beſchäftigung Grillen⸗ anbietet, und wäre ſein Zweck auch eine Thorheit, ja ſo⸗ verfallen. gar eine Schlechtigkeit, findet Gehör bei der Menge, und i Augen derjenige, der in Zeiten der Gefahr nicht fähig war, das iten fah⸗ mindeſte Gute zu ſtiften, erhält durch den allgemeinen er ſcheint Leichtſinn die Macht, das Aergſte auszuführen.

die Herr⸗

ver nicht 1 Artevelde hatte mit Glück gegen Flanderns Feinde

ſich be⸗ Aur 4 Säuptern gekämpft und ſie endlich ganz beſiegt. Dieſer Streit, in

wunder⸗ 4 dem Alles groß und rieſenhaft war, fand ihn mächtig

eſten da⸗ an Geiſt und Herz; jetzt ſtand er aber vor einem

bald die neuen Kampfe, in welchem Alles gemein, kleinlich und

uthe feig war, und doch fühlte er ſich minder ſtark gegen die⸗

ifte nach ſen Angriff der verächtlichſten Leidenſchaften, als gegen

itendſten die ſchrecklichen Stürme, welche Frankreich über ſein Va⸗

Haß und terland heraufbeſchworen hatte.

uf gegen Obſchon der Waffenſtillſtand lange fortwährte, war

endigkeit doch der Zwiſt zwiſchen Frankreich und England hin⸗

ernichten ſichtlich des Beſitzes der franzöſiſchen Krone nicht entſchie⸗

ennt die 4 den worden. Die beiden Fürſten thaten im Gegentheil

elbſt als 8. alles Mögliche, um neue Bundesgenoſſen zu gewinnen,. eiten ge⸗ und waren Willens, den Krieg fortzuſetzen, ſobald ſie

im; die eine günſtige Gelegenheit dazu finden würden. Philipp

ucht fin⸗ von Valois ſparte mittlerweile weder Geld noch Be⸗

1