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Die hölzerne Clara.
um ſo mehr da das, was er von ihnen verlangte, allein die Ausführung einer guten That bezweckte. Demgemäß er⸗ klärten ſie vor den Schöffen der Stadt Antwerpen, daß Clara das Kind Don Alonzo d'Almata's ſei und ließen darüber in Gegenwart des Grafen eine Urkunde aufnehmen, in welcher die Waiſe den Namen Brigita Clara Juana Condeſſa d'Almata empfing.
Dies Alles war indeſſen noch nicht genug. Un das Ereigniß dieſer wunderbaren Wiederauffindung über jeden Zweifel und jede böswillige Auslegung zu erheben, hatte der Graf Sorge getragen, daß die Geſchichte mit allen ihren Einzelnheiten in der ganzen Stadt bekannt wurde.— Und hätten die hundert und aber hundert Stimmen, die dieſe Neuigkeit vom Mägdehauſe aus verbreiteten, nicht genügt die Geſchichte zum Stadtgeſpräch zu machen, ſo würden die vom Grafen angewandten Mittel dieſen Zweck ſchon allein erreicht haben.
Kein Wunder alſo, daß man in der ganzen Stadt von Nichts als von dem ſeltſamen Schickſal der hölzernen Clara ſprach und daß Hunderte, und darunter Leute aus den höchſten Ständen, in der Hoffnung das Kind zu ſehen, im Mägde⸗ hauſe einen Beſuch abſtatteten. Sie ſahen ſich indeſſen alle in ihrer Erwartung getäuſcht, denn das Kind war bereits auf Befehl des Magiſtrates ihrem angeblichen Oheime, dem Grafen d Almata übergeben worden.
Um allen Antworten auf unbeſcheidene oder neugie⸗ rige Fragen zuvorzukommen, gebrauchte man überdies die
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