welcher geſchafft nſchaft⸗ Beiden in wäh⸗
ierlicher ind un⸗ zruders. ; es iſt
Perga⸗ hr Kind
Gräfin darauf
rief ſie
derſank,
mächtig en auf⸗
veinend
Die hölzerne Clara.
VIII.
Es war ein edler und glücklicher Gedanke des Grafen, Clara für das Kind ſeines Bruders auszugeben. Auf dieſe Weiſe entſchlüpfte die Thatſache der Adoption allen Auslegungen, die Ehre ſeiner Gattin jedem Verdacht. Es war ihm auf dieſe Weiſe möglich geworden die Senora und ihr Töchterchen glücklich zu machen, dem Gedächtniſſe ſeines Freundes Lanceloot ein dankbares Opfer zu bringen und in Catalina'’s grenzenloſer Liebe ſelbſt einen reichen Lohn zu finden. Nach zehnjährigem Kummer und Zweifel ging nun für ihn ein frohes und friedliches Leben auf, kein Ge⸗ heimniß, wie eine unheilvolle Scheidewand, zwiſchen ihm und ſeiner Gattin, keine Trauer, keine Verzweiflung mehr: Liebe und Dankbarkeit ſollten ſeine Bahn künftig mit Blumen einer zärtlichen Vertraulichkeit und der Lebensfreude ſchmücken. Zudem hatte der Himmel ihm ein Kind geſchenkt, was durch zarte Bande mit ihm verknüpft war, und was er in der That bereits wie ein Vater liebte. Der Graf war nicht der Mann um Etwas halb ausgeführt zu laſſen, namentlich wenn Edelmuth und Güte dabei im Spiele waren. Er hatte Anna Canteels und ihrem Manne eine gute Leibrente geſchenkt, um damit ihre zuſtimmende Erklärung wie ihre Verſchwiegenheit zu erkaufen; dieſe Leibrente ſollte nach Verlauf von zehn Jahren verdoppelt werden, wenn das Ge⸗ heimniß von Clara's Geburt bis dahin ſtreng bewahrt ge⸗
blieben ſei. Uebrigens verſteht es ſich von ſelbſt, daß dieſe
armen Leute dem Grafen in allen Stücken zu Willen waren,


