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Die hölzerne Clara.
— Ja, ja, antwortete der Graf, das Kind Don Alonzo d'Almata's, meines ſeligen Bruders— und kein Zweifel bleibt mir übrig: ich habe das Zeugniß des ſpaniſchen Sol⸗ daten durch Schöffenbriefe beſtätigen laſſen, und bin zudem im Beſitze anderer unwiederleglicher Beweisſtücke. Und nun, hört aufmerkſam auf das, was ich ſagen werde, Catalina.— Der Himmel hat unſere Ehe mit keinen Kindern geſegnet; die Tochter meines Bruders......— Es iſt eine Tochter? rief die Gräfin.
— Ein allerliebſtes Kind, ſchön und lieblich wie ein Engel! antwortete d'Almata. Sie iſt nach Recht und Geſetz meine einzige Erbin. Da ſie nun bisher nicht die Sorgfalt genoſſen hat, welche dem letzten Sproſſen der d'Almata geziemt, ſo bin ich Willens das Kind in meinem Hauſe, unter meinen Augen zu erziehen. Ich habe auch bereits gehörigen Ortes eine Adoptionsurkunde ausfertigen laſſen. Sie wird mein Kind und meine Erbin...... Oeffentlich und mit dem größten Geräuſche will ich ſie in ihre Familie zurückführen, von welcher ein trauriges Unglück ſie getrennt hat: ſo ſoll Jeder ſie ehren nach ihrer hohen Ge⸗ burt. Ich hoffe, theure Catalina, daß Ihr geſtatten werdet, daß ſie Euch als Mutter liebe; was mich betrifft, ſo will ich, daß ſie mir ſtets den Vaternamen gebe. Nicht wahr, Ihr werdet das arme Kind um meinetwillen lieben?
— Ach, daß es komme! antwortete die Gräfin, jedoch nicht ohne eine gewiſſe Niedergeſchlagenheit; ich werde es lieben weil es von Eurem Blute iſt.


