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Die hölzerne Clara.
Wie dem auch ſei, als die Schließerin ihm geöffnet, verlangte er in gebieteriſchem Tone die Mutter zu ſprechen.
Die Schließerin führte ihn zum Sprachzimmer und eilte dann nach dem Hintergebäude, wo die Mutter beſchäf⸗ tigt war, Arbeiten unter den Mädchen auszutheilen. Sie ließ ihre Beſchäftigung im Stiche und eilte nach dem Sprach⸗ zimmer, ohne zu vermuthen, wer dort ihrer warte. Als ſie den Grafen erkannte, erſchrak ſie ſichtlich, und eine ängſt⸗ liche Bläſſe überflog ihr Geſicht.
— Frau, ſprach der Graf d'Almata mit bitterm Lä⸗ cheln, meine Gegenwart überraſcht Euch und läßt Euch
zittern, wie es ſcheint. Geht, ruft das Mädchen, die höl⸗
zerne Clara; ich will ſie ſehen!
Nun fing die bange Mutter in der That zu zittern an und murmelte eine unverſtändige Antwort.
— Wie? fuhr der Graf fort, iſt es vielleicht nöthig, Frau, daß ſich die Vorſteher des Hauſes wegen der Sache bemühen? Verlangt Ihr ein ausdrückliches Gebot von ihnen?
— Ach, nein, nein! flehte die Mutter.
— Sputet Euch alſo und erfüllt mein Verlangen.
— Ja, ja, Herr Graf, ſtammelte die Mutter ganz verblüfft, ich glaube ſie iſt ausgegangen, ich will ſehen!
— Ihr wollt mich hintergehen, Frau, rief der Graf zornig; Ihr möchtet es bereuen.
Seufzend verließ die Mutter das Zimmer und begab ſich nach dem Hintergebäude, von wo ſie bald darauf mit Clara zurückkehrte.
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