Die hölzerne Clara.
herrſcht, ſtieß er plötzlich einen Schrei der Verzweiflung aus, ließ den Arm mit dem Mordwerkzeuge wie gelähmt ſinken, und eilte davon wie Jemand, der vor dem Gedanken eines Mordes zurückſchreckt oder ſeiner eigenen Raſerei ent⸗ fliehen will. Er donnerte noch einen ſchrecklichen Fluch in das Ohr der zerſchmetterten Ines und verſchwand auf der Treppe im Dunkel. Die Duena ſank neben der Senora auf die Knie nieder und überfluthete ſie mit ihren Thränen. Bereits hatte ſie die eigene Gefahr vergeſſen um allein an das Loos ihrer Gebieterin zu denken.
VI.
Die Gräfin ſaß allein in ihrem Zimmer. Sie hatte den Kopf auf die Lehne ihres Armſtuhles geſtützt; ihr Haar hing verwirrt auf ihre Schultern herab; ihre Kleider wa⸗ ren zerknittert und verknillt. Eine grauſige Stille umringte ſie:— ſie ſchien eine Leiche zu ſein, die eines plötzlichen Todes verblichen. Wenn indeſſen das langſame aber heftige Wogen ihres Buſens noch Leben verrieth, ſo erkannte man doch auch, daß eine unausſprechliche Marter ſie abgemattet und daß ſich jetzt die bitterſte Verzweiflung ihrer bemäch⸗ tigt hatte.
Ein durch das gewaltige Zuwerfen der Hausthür ver⸗ urſachtes Geräuſch machte ſie zittern; matt erhob ſie das Haupt zum ängſtlichen Lauſchen, doch eben ſo ſchnell ließ ſie daſſelbe wieder ſinken.
ſich im den bete geſcheher Kind, o er, der( Dank, gräßliche Du haſt niedere Schrecke auch jed können
Die neigt zu los ſtehe Ines, ve beredt, ſ entſcheid


