dieſe ſtille zränen und entſchloſſen hrer Mut⸗
ich geweckt eubiſt.... 2 Ich will Reiſe! Ich aß er Dich
dem Kinde e ſpäter zu uldig ihrer
uns haſtig gegangen; uch morgen daß ich noch zu ſprechen. as Mägde⸗ Leiſe klopf⸗
Obſchon gen ſie den⸗ an an allen id die Thür r nicht ver⸗
Die hölzerne Clara. 83
— Es iſt Nichts, Senora, murmelte ſie; der träge Domingo wird irgendwo eingeſchlafen ſein. Die Thür iſt offen; kommt ſtill herein und macht kein Geräuſch auf der Treppe.
Nachdem die Duena die Thüre vorſichtig verſchloſſen, ſtiegen ſie Beide, im Dunkel taſtend, die Treppe hinauf, ohne daß das geringſte Geräuſch auf der Flur ihre Gegen⸗ wart hätte verrathen können. Als ſie das Schlafzimmer der Gräfin erreicht hatten, entſchlüpfte Beiden ein ſchwerer Seufzer; es ſchien ihnen ein Stein vom Herzen zu fallen. Sie hatten das gefährliche Unternehmen vollführt, und nun ſtanden ſie wieder vor dem Zimmer, was ſie verlaſſen hat⸗ ten, ohne daß ſie ein Unfall betroffen!
Die Duena öffnete die Thüre des Schlafgemachs um ihre Gebieterin vorangehen zu laſſen;— bei dem zweiten Schritte aber, den die Senora zu thun wagte, entfloh ein eiſiger Angſtſchrei ihrer Bruſt und bleiſchwer ſank ſie zu Boden. Bleich und zitternd ſtand die Duena neben ihrer regungsloſen Gebieterin und wagte nicht ſich zu ihr nieder⸗ zubeugen: die erſchrockene Frau blickte tiefer in das Zim⸗ mer hinein, und eine furchtbare Erſcheinung beim flackern⸗ den Kerzenlichte erſchreckte ſie faſt tödtlich.........⸗.. Am Bett der Gräfin ſaß, ein Piſtol in jeder Hand und knir⸗ ſchend vor Wuth wie ein getroffener Löwe, der Graf d' Al⸗ mata! Er heftete ſein glühendes Auge auf die Senora, lachte einen Augenblick mit bitterm Spott, ſtand auf, ſtreckte ſeine Rechte mit dem Piſtol nach ſeiner unglücklichen Gattin aus..... allein, wie von einem geheimen Gedanken be⸗ 6*


