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ne Mut⸗ tet hat, Schmer⸗ Looſes dielleicht amestod en Gat⸗ nes Ge⸗ Deinen begreifſt
Augen⸗ eitgefühl s wenn
Die hölzerne Clara. 79
man ſie in einer fremden, unverſtändlichen Sprache ange⸗ redet hätte.
— Ach, Gott, liebes Mütterchen, ſeufzte endlich das Kind, will man Dir wehe thun? Warum?
Die Senora preßte das Kind an ihre Bruſt und küßte es ſchweigend. Nach einigen Augenblicken tödtlichen Schmer⸗ zes, erhob die Gräfin plötzlich ihr Haupt, trocknete die Thrä⸗ nen von ihren Wangen und ergriff mit Fieberkraft des Kindes beide Hände. Während ein Lächeln der Verzweiflung ihr Geſicht entſtellte, rief ſie!
— Clara! Clara!
Zitternd und athemlos auf das Kind ſtarrend, wartete ſie der Wirkung dieſes Namens.
Das Mädchen rieb ſich die Augen wie Jemand der eben erwacht, ſah ſich ängſtlich um und rief:
— Ach, Gott, wo bin ich denn? es iſt Nacht!
— Und ſich der Senora in die Arme werfend, ſeufzte ſie:
— Ich fürchte mich.... es iſt hier ſo einſam und
Nachdem die Senora dem Kinde Zeit gelaſſen ſich mit verminderter Furcht umzuſehen und ſich ganz zu beruhigen, ſprach ſie:
— Clara, meine Liebe, Du erkennſt mich wohl, nicht wahr?.
— Ach, ja, edle Frau, antwortete ſie, und nun fürchte ich mich nicht mehr......... da Ihr bei mir ſeid. Aber was thun wir hier ſo mutterſeelen allein in der Nacht?


