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Die hölzerne Clara.
Des Kindes ſüße Worte ſchienen ihren Eindruck auf das Gemüth der Gräfin verloren zu haben. Theilnahmlos ließ ſie ſich liebkoſen und küſſen während andere Gedanken ihren Geiſt bewölkten. Sie hatte gehofft daß Clara, wenn ſie zu ihr ſpräche:„ich bin Deine Mutter“ das ganze Gewicht dieſer Erklärung wenigſtens in ihrem Schein⸗ ſchlafe empfinden würde. Als Clara ſie nun ohnedies als ihre rechte Mutter betrachtete und keinen Unterſchied zwi⸗ ſchen ihr und der Vorſteherin des Mägdehauſes zu machen ſchien, da war es der Senora nicht möglich ihrer beabſich⸗ tigten Offenbarung einen Ausdruck zu geben. Da ſie das geträumte Glück nicht fand, ſo war ſie über dieſe langer⸗ ſehnte Zuſammenkunft ganz entzaubert, und mit trüber Niedergeſchlagenheit ſagte ſie:
— Armes Kind, die andere Frau iſt nicht Deine Mut⸗ ter: ich allein weiß was Deine Geburt mir gekoſtet hat, ich allein habe um Deines Daſeins willen bittere Schmer⸗ zen gelitten, ich allein habe ob Deines unglücklichen Looſes Jahre lang Thränen vergoſſen, ich allein werde vielleicht aus Liebe und Mitleid für Dich einen bittern Gramestod ſterben..... Ich gebe mich der Nache eines erzürnten Gat⸗ ten preis— ich wage meine Ehre und die meines Ge⸗ ſchlechts um das Wort Mutter nur einmal von Deinen theuren Lippen zu vernehmen und ach!... Du begreifſt mich nicht!
Eine Fluth ſtiller Thränen ergoß ſich in dieſem Augen⸗ blicke aus den Augen der Gräfin. Clara, aus Mitgefühl gleichfalls weinend, betrachtete ſie verwundert als wenn
man ſie redet h
nen vo Kindes ihr Gef
Zit ſie der⸗
Da erwacht,
ſo kalt! Nac verminde
ſprach ſi
nicht wa ich mich Aber wa Nacht?


