Die hölzerne Clara.
ich Dir ein ſchönes Liederbuch. Komm, küſſe mich noch ein⸗ mal und vergiß Deine Freundin nicht.
— Nein, nein, ich werde auch dieſe Nacht wieder ſo fröhlich von Euch träumen.
— Du haſt von mir geträumt? fragte die Gräfin verwundert. Und was träumte Dir denn, liebes Kind?
— Ach, es war ſo ſchön! Ich träumte Ihr wäret meine Mutter, ich ruhte in Eurem Bette in Euren Armen, Ihr küßtet mich......
— Auf morgen, auf morgen! rief die Gräfin mit ge⸗ preßter Stimme.
Sie ergriff die Hand der Duena und zog ſie fort auf die Straße als wenn ſie einer drohenden Gefahr hätte ent⸗
fliehen wollen.
IV.
— Ihr habt die Güte gehabt mich rufen zu laſſen, Edelfrau, ſagte die Mutter des Mägdehauſes als ſie in das Zimmer der Gräfin d'Almata trat. Hier bin ich zu Euren Dienſten.
— Seid willkommen, Frau Mutter, rief die Senora. Setzt Euch zu mir auf dieſen Stuhl: ich wünſchte gern mit Euch zu ſprechen. Ihr vermuthet ohne Zweifel worüber ich mich mit Euch unterhalten will.
— hUeber Clara, Edelfrau? — In der That. Kennt Ihr die Geſchichte dieſes
Kindes?
bereits Mutte 5 men, W los ge ſtatt Fürſp. Hauſe trifft,
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