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Die hölzerne Clara / von Hendrik Conscience. Aus d. Fläm. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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Die hölzerne Clara.

Euch conterfeite, hat Blumen von Silber und Laſur hinein gezeichnet. Ach Gott, wie bin ich froh! Und morgen be⸗ komme ich ein Liederbuch! Und ich habe auch noch Perlen⸗ ſchnuren in meiner Taſche.... ach ſeht nur... ſie ſind ſelbſt zu ſchön für ein Königskind!

Die Gräfin war von ihrem Seſſel aufgeſtanden und ſchickte ſich an das Mägdehaus zu verlaſſen. Sie ergriff die Hand der Mutter und drückte ſie freundlich:

— Ich bin Euch ſehr verpflichtet. Wenn ich Etwas thun kann um Euch meine Dankbarkeit zu beweiſen, ſo wendet Euch an mich, meine Wohnung iſt Euch zu jeder Stunde geöffnet. Laßt mich Euch nützlich werden— und ich werde Euch dafür noch dankbar ſein.

— Ihr ſeid zu gütig, Gräftn. Eure geehrte Freund⸗ ſchaft iſt für mich eine ſchöne Belohnung. Verfügt über mich, betretet unſer Haus wenn es Euch gefällt: Alles ſoll Euch zu Dienſten ſtehen.

— Auf morgen alſo, gute Mutter. Wenn ich Euch einſt gern ſprechen möchte, würdet Ihr dann wohl die Güte haben einmal zu mir zu kommen?

— Gewiß, edle Frau; zu viel Ehre.

Clara ſtand da ganz betrübt und ſchien große Luſt zum Weinen zu haben.

— Auf morgen alſo, kleine Nachtigall! ſprach die Senora.

— Bleibt Ihr nicht hier? ſeufzte das Kind. — Ich komme morgen wieder— und dann bringe