machen; Mutter Ihr da! ehe und
Senora; bereits. geführt;
Anmuth doch für von mir
Geſchenk rnen Au⸗ l.
chen und icht zwei⸗ In in den das Kind
ird ſonſt zwiſchen⸗ hin that.
Die hölzerne Clara. 41
— Auf Morgen, Frau Mutter, ſprach die Gräfin; auf Morgen, mein Kind.
— Es fehlt Dir noch ein Fingerhut, meine kleine Sängerin; ich werde Dir ihn auch ſchenken.
Hierauf folgte ſie ihrer Duena und die Thür ſchloß ſich hinter ihnen zu.
— Senora! Senora! rief die Duena als ſie auf die Straße gekommen waren, wie unvorſichtig waret Ihr doch! Dieſe Leute müßten in der That ſtockblind ſein, wenn ſie nicht errathen ſollten, daß Eure Rührung ein Geheimniß verberge, und.......
Die Senora indeſſen hielt ihr die Hand auf den Mund und von Entzücken ganz außer ſich ſprach ſie:
— Schweig, Ines, ſchweig: Und wenn der Graf auch Alles entdecken, und wenn ich auch ein Opfer ſeines Haſſes und ſeiner Rache werden ſollte, was wäre das? Ha! Du ſcheinſt es nicht zu wiſſen, daß ich ſie gehört, geſehen und geküßt habe? daß ſie mir entgegenlachte, daß ſie mit mir geſprochen? daß ihre Lippen voll Liebe auf den meinigen ruhten! o Gott! es iſt des Glückes zu viel! Ich bin be⸗ reit Alles auszuſtehen, Alles zu leiden, aber raube mir doch die beſeligende Freude nicht, die jetzt mein Herz überſtrömt! .... Schweig doch, Ines, laß mich baden in dieſem un⸗ ausſprechlichen Genuſſe; trübe den Himmel meiner entzückten Seele nicht!.... Was iſt der kleine Engel nicht ſchön, nicht wahr, Ines? Welch edler Hauch iſt nicht über die kleine Nachtigall ausgegoſſen!


