38 Die hölzerne Clara.
Kleine davon ganz roth wurde und ſich erſtaunt und über⸗ raſcht wieder zu ihrer Arbeit niederbückte.
Unterdeſſen hatten ſich die Mutter wie die Duena, Beide von dieſer flüchtigen Scene angezogen, der Gräfin genähert. Die Erſtere wußte nicht was ſie von dem Betra⸗ gen der Edelfrau denken ſollte und bereits durchkreuzten ſonderbare Vermuthungen ihren Kopf. Da dieſe Vermuthun⸗ gen jedoch jedes wahrſcheinlichen Grundes entbehrten, ſo that ſie ſich ſelbſt innerlich Gewalt an, um zu glauben, daß Clara's Geſang allein die Gräfin zu Thränen gerührt habe. Die übrigen Waiſenmädchen betrachteten das, was vor ihren Augen geſchah zum Theil mit gedankenloſer Neugierde, zum Theil mit Neid. Sie waren gewöhnt in Clara ſtets und überall den Gegenſtand beſonderer Aufmerkſamkeit und be⸗ ſonderer Liebkoſung zu erblicken, ſo daß ſie auch bei dieſer Gelegenheit nichts Weiteres vermutheten.
Die Duena hingegen zitterte vor Angſt, und kaum be⸗ merkte ſie, daß ihre Gebieterin nach dem Kuſſe, den ſie auf die Stirn des Kindes gedrückt, erbleichte, daß ihre feuchten Augen im Feuer der Verwirrung funkelten, als ſie auch ſchon mit lauter Stimme ſprach:
— Senora, der ſchöne Geſang hat Euch zu ſehr auf⸗ geregt; Ihr ſeid unwohl..... Die friſche Luft wird Euch wohl thun. Laßt uns lieber Nachmittag oder Morgen wiederkehren.
Bei dieſen Worten ſchien ſie ihre Gebieterin ſcheinbar zu unterſtützen, in der That aber zog ſie dieſelbe mit faſt unwiderſtehlicher Kraft am Arme aus dem Saale fort,
und füh vorher die beſte der gan für Geſ und ziel ſein kan kann nr edlen N und ſo was Je Die genwart immerr immer Duena ohne der
Preis, dies ſcheͦ ich wer Spitze; Seid hi Wir gel
Die


