Druckschrift 
Die hölzerne Clara / von Hendrik Conscience. Aus d. Fläm. von O. L. B. Wolff
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Die hölzerne Clara.

Nun, meine arme Catalina, trauert nicht; es iſt vorüber. Laßt uns dieſe peinliche Unterredung abbrechen. Lebe wohl, meine Liebe! binnen einer halben Stunde müſſen wir bei Senora de Beza de Santa-Cruz den ver⸗ ſprochenen Beſuch abſtatten. Hoffentlich wird Eure Duena bis dahin zurück ſein um Euch zu begleiten.

Bei dieſen Worten küßte er liebevoll die Hand ſeiner Gattin und verließ das Zimmer.

Die Edelfrau ſiel abgemattet in einen Seſſel und be⸗ deckte ihr Geſicht mit beiden Händen. Sie mußte in dieſem Augenblicke heftige Schmerzen empfinden, denn alle ihre Glieder zitterten fieberhaft. Zwiſchen ihren Händen rollten einige glänzende Waſſerperlen hervor und ſchmerzliche Seuf⸗ zer wanden ſich empor aus ihrer beengten Bruſt. Zweifel⸗ los kämpfte die unglückliche Senora gegen ein Loos an, dem ſie auf keine Weiſe zu entfliehen vermochte, bis ſie endlich entſchloſſen und muthvoll ſich erhob und die Thränen von

ihren Wangen trocknete. Auf ihrem Angeſichte erſchien ſelbſt ein Ausdruck, der einem Lächeln des Verlangens glich und zur Wand des Zimmers tretend, klopfte ſie drei⸗ mal mit der Hand daran. Augenblicklich vernahm man im Nebenzimmer das Geräuſch eines Stuhles und dabei die heftigen Schritte eines Menſchen, der vielleicht ſchon lange auf dieſes Zeichen gewartet haben mochte.

Einige Augenblicke ſpäter trat eine alte Frau vorſichtig in das Zimmer. Die Senora ſtand ſchweigend auf, öffnete leiſe alle Thüren und ſchloß ſie wieder eben ſo geräuſchlos, ergriff endlich die Duena bei der Hand und zog ſie zum

Fenſter, ter und Alten, w zückenden

entdeckt?

meinen d

Euch erz

Die Finger a in's Ohr

Das für die E denn ſie ſ rend ſie f verbergen

C

Euch entt doch deut

nicht glau Die hölze