rtrauet. das Ihr vill und und ich ein Be⸗ em Vor⸗ Such für er Euch,
unver⸗ ſt, liegt ht, daß as Recht lich dies Zwiſſen,
ſchwerz⸗ r letzten heln auf e ſie ſich „ſprach
Unrecht. Warum eine An⸗ t, daß ich ft beweiſe auf mich
eanderen
Die hölzerne Clara. 15
Frauen in den Niederlanden genießen, und Ihr ſollt ſehen, wie dankbar ich Euch lieben werde, nicht nur als einen zärt⸗ lich geliebten Gatten, ſondern auch als meinen Wohlthäter und als den Retter meines Lebens!
— Ich weiß nicht, Catalina, wie Ihr Euch nur den Gedanken hingeben könnt, daß Ihr in Sklaverei leben ſollt. Ich überwache Euch nicht, allein warum erregt Ihr meinen Argwohn indem Ihr heimlich ausgehet ohne mein Wiſſen und ohne es mir zu ſagen? Mein Diener, Domingo, ſah Euch geſtern auf der Schwelle eines Hauſes auf dem Groote Markt mit einer Frau ſprechen; was war natürlicher als das er mir das erzählte?— Könnt' ich doch jedes Miß⸗ trauen aus meiner Bruſt verbannen! ich verlange nichts Beſſeres; aber, ſei es eine Eigenſchaft des ſpaniſchen Blu⸗ tes, was in meinen Adern rollt, oder eine Folge Eures räthſelhaften Betragens, Catalina, ich werde nicht eher zu⸗ frieden geſtellt ſein, bis ich aus Eurem eignen Munde die Erklärung des Geheimniſſes vernommen habe, deſſen Exiſtenz Ihr leugnet und das dennoch exiſtirt. Ich bin überzeugt, daß Ihr nichts Böſes beabſichtigen könnt, Catalina; allein ich bin Menſch..... und, was mehr iſt, ich bin Spanier. Seid doch großmüthig und vergeßt das nicht ſo oft.
— Caliſto, Caliſto, könntet Ihr doch in meinem Her⸗ zen leſen! Ehe ich jemals der Liebe und Dankbarkeit er⸗ mangeln werde, die ich Euch ſchulde, wollte ich lieber tau⸗ ſend Mal den Märtyrertod erleiden. Ach! Euer Miß⸗
trauen beengt mir die Bruſt; habt doch Mitleid mit mir!


