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Die hölzerne Clara.
Es war die Freiheit, die ich hier ſuchte— und, leider, die Sklaverei hat mich bis hierher verfolgt. Es iſt weder nie⸗ derländiſche Luft noch die vlämiſche Sonne, die mich zu er⸗ quicken vermag. Die niederländiſche Freiheit muß ich ge⸗ nießen; und wenn mir dieſelbe hier eben ſo grauſam ent⸗ zogen wird, wenn Ihr auch hier wie in dem erſtickenden Spanien immer bezahlte Spione um Eure Gattin pflanzt — erwartet dann keine Beſſerung in meinem Zuſtande, Senor. Es iſt nutzlos einen andern Aufenthaltsort für mich zu ſuchen; ich werde überall verkommen, wo Sklaverei mich niederdrückt.
Während die Edelfrau mit ſchlecht verhehlter Bitterkeit alſo antwortete, ſchauete Graf d' Almata ihr tief in die Augen und das Lächeln des augenſcheinlichſten Zweifels be⸗ wegte ſeine Lippen.
— Sollte Senora, fragte er, wohl die Güte haben Ihrem Gatten mitzutheilen, wo ſie geſtern Abend in der Dämmerung mit ihrer Duena geweſen iſt?
— Auf dem Groote Markt, Caliſto.
— Darf ich auch wiſſen, Catalina, was Ihr dort in einem Hauſe von ſehr geringem Anſcheine zu ſuchen hattet?
— Ach, Gott, Caliſto, in welchem Tone fragt Ihr mich da!.
— Es wäre viel einfacher, Catalina, mir ganz kurz zu ſagen, was ich wiſſen will.
— Wohlan, ich war ausgegangen um in Freiheit die Abendluft zu genießen— in Freiheit, verſteht Ihr, Ca⸗ liſto?— Auf dem Groote Markt erinnerte ich mich, daß
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