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faſſend, fragte er mit einer Stimme, welche von ſei⸗ ner ſchrecklichen Aufregung Zeugniß gab:
„Was? Was? Was höre ich? Ich habe nicht recht verſtanden; es kann nicht ſein. Zweihundert tauſend Francs? Woher? Von wem?“
„Von Ernſt,“ antwortete Blondeel,„von ſeiner Eiſenbahn, welche angenommen worden iſt; von mir und meiner Schweſter.“
„Aber, aber es iſt das Geld unſerer Familie!“ ſtammelte Romys, ſeiner gewaltigen Aufregung er⸗ liegend.„Achthundert tauſend Francs! Wehe, ich werde arm ſterben, im Elend, auf Stroh! Helft mir; ich falle; Ihr bringt mich um!“
Und er ſank auf einen Stuhl nieder.
Hermina ſprang auf ihn zu, umſchlang ihn mit ihren Armen und ſagte in tröſtendem Ton:
„Nein, Vater, ſei nicht traurig; Franz wird ſein Handelsgeſchäft fortſetzen. Mein Ernſt wird dazu behülflich ſein, wieder zu gewinnen, was wir ver⸗ lieren; faſſe Vertrauen zu ſeiner Kraft und ſeinem Glück; er wird die Ehre der Familie ſtützen und vermehren. Er wird die Freude Deiner alten Tage werden.. O, mein Gott!“ rief ſie plötzlich;„Hülfe, Hülfe! Waſſer, Waſſer! Der Vater fällt in Ohnmacht.“
Und ſie ſelbſt lief jammernd in die Küche und kam, ſchnell wie der Blitz, mit einem Krug Waſſer zurück. Sie befeuchtete eine Weile mit fieberiſcher Angſt die Stirne ihres ohnmächtigen Vaters und wurde in ihrer liebevollen Sorge von allen Andern, ſelbſt von Pottewal unterſtützt; denn die Furcht vor einem ſchrecklichen Unglück hatte ihrer Freude als⸗ bald ein Ziel geſetzt.


