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Kommen Sie, vertrauen Sie mir die Banknoten und das Geld an.“
„Niemals! Es kann nicht ſein,“ murmelte Pottewal.
„Geben Sie mir zum Mindeſten die Juwelen meiner Tochter.“
„Nein, ich will warten, bis ſie heimgekehrt iſt.“
„Sie bleiben alſo unerbittlich, gleich einem Henker?“
„Mein Geywiſſen iſt unerbittlich.“
Romys ſprang auf, trat ein paar Schritte zurück und rief mit den Armen auf der Bruſt:
„Iſt dieß Ihr letztes Wort, Mörder?“
„Gott ſieht uns,“ war die Antwort.
„O, ſei verwünſcht!“ heulte Romys toll vor Ver⸗ druß und Zorn.„Und ich ſollte Dich nicht einen Niederträchtigen, ein Ungeheuer nennen? Wie? Du ſtiehlſt einer alten ehrbaren Familie ſechshundert tau⸗ ſend Francs? Du befleckſt den Namen Deiner Frau und ſchlägſt Dein Kind mit ewiger Schmach, ſelbſt ehe es noch zu athmen anfängt? Es fehlt Dir nicht allein an dem nöthigen Verſtand, um ihnen ein Stück Brod zu erhalten, ſondern Du biſt unmenſchlich und kleinmüthig genug, um Dich als betrügeriſchen Ban⸗ kerottirer verurtheilen zu laſſen, ohne ſelbſt zu erwä⸗ gen, ob es nicht noch ein Mittel gibt, um dieſem verhängnißvollen Spruch zu entgehen. Geh, Dein Herz iſt leer; Du haſt keine Seele!“
„Ein Mittel, um der Verurtheilung zu entgehen?“ wiederholte Pottewal.
„Solch ein Mittel muß es geben; und wäreſt
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