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„Es iſt nutzlos, mich dieß ausſprechen zu laſſen,“ antwortete Romys,„Sie begreifen es doch wohl ſelbſt? Dieſen Abend werden Sie nach Holland ab⸗ reiſen, und von da nach London. Ich werde Ihre Angelegenheiten hier ehrlich arrangiren und vielleicht noch genug zu retten finden, um das Loos Ihrer armen Frau ein wenig zu erleichtern.“
„Habe ich Sie recht verſtanden?“ ſprach Potte⸗ wal ſtammelnd vor Entrüſtung.„Sie wollten nach meiner Abreiſe die Banknoten und das Geld aus dieſer Kaſſe wegnehmen und verbergen?“
„Wegnehmen?“ wiederholte Romys mit einem ſchlauen Lächeln.„Sie glauben vielleicht, daß ich dieſe Ueberbleibſel Ihres Vermögens nicht ehrlich für Ihre Frau und für Ihr Kind aufbewahren werde? Kommen Sie, geben Sie her, wir wollen es genau zählen.“
„Himmel, das iſt ſchrecklich!“ rief Pottewal.„Das iſt alſo die Hülfe, die Sie mir anbieten? Sie wol⸗ len mich zu einem feigen Diebſtahl verleiten?“
„Nein, nein, Franz. Das Geld hat keinen be⸗ kannten Herrn; und was die Banknoten anbelangt, ſo iſt es möglich, daß die Nummern davon in Ihrem Kaſſenbuch aufgezeichnet ſind; aber ich habe Ihnen Geld geliehen und Sie haben es mir zurückgegeben. Was iſt daran zu verwundern? Und auf alle Fälle kann man ja die Banknoten ein Jahr oder zwei zu⸗ rückbehalten... Sie ſehen wohl, daß Niemand Etwas von der Sache argwöhnen wird.“
„O, Sie flößen mir Abſcheu ein!“ grollte Potte⸗ wal.„Nicht genug, daß die menſchliche Gerechtig⸗ keit mich zu ewiger Schande verurtheilte, wollten Sie
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