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Nach dieſen Worten lief ſie in aller Eile ihren Reiſegefährten nach, welche bereits auf der Straße verſchwunden waren.
VII.
Pottewal ſaß in ſeinem Comptoir, den Kopf auf die Hände geſtützt und den ſtarren Blick zu Boden gerichtet. Bewegungslos waren ſeine Glieder und bewegungslos war ſeine Miene, als hätten Schmerz und Schrecken ihn verſteinert.
Auf dem Tiſche neben ihm lagen zwei Handels⸗ bücher und ein kleineres gedrucktes, deſſen geöffnete Blattſeite die 1 Ueberſchrift trug:
„Kapitel II. Von dem betrügeriſchen Bankerott.“
Schon geraume Zeit mußte der Unglückliche in einen Abgrund finſterer Gedanken verſunken ſein, denn ſeine Züge waren ganz erſchlafft und ſeine Augen des Glanzes und Lebens beraubt. Auf ſei nen Lippen zeigte ſich zuweilen ein unveränderliches Lächeln, aber dieſer Ausdruck ſchien ſo ſchmerzlicher Art, wie das Verzerren des Mundes bei einem Ster⸗ benden, und zeugte von Verzweiflung ohne Ende.
Noch eine ganze Stunde blieb Pottewal in die Betrachtung ſeines Unglücks verſunken. Dann traf plötzlich der Ton der Hausglocke ſein Ohr; er erhob langſam den Kopf und wandte den Blick nach der Thüre... aber ein hohler Seufzer entwand ſich ſei ner Bruſt und ein konvulſiviſches 8 Zittern lief durch ſeine Glieder, als ſein Giſehgeraittr im Zimmer erſchien.
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