lich blaß deſſen Geſicht nicht allein von Mitleid, ſondern zu⸗
mäßigem gleich von tiefem Mißvergnügen zeugte. „Sechshundert tauſend Fenales verloren?“ ſprach
Schwe⸗ Fräulein Marie.„Gänzlich verloren? Hoffnungs glos?“
dieſelbe„Ach, könnte ich nur zweihundert tauſend Francs
ſie: geliehen bekommen!“ ſeufzte Thereſe,„heute oder
2² Was morgen früh, dann könnten wir noch einen Theil bleich? unſeres Vermögens retten; aber wo werde ich ſie 1 „Schwe⸗ finden, o Himmel!“ „Dein Vater wird ſie Dir geben,“ ſagte Jan d ſenkte Blondeel.„Er hat es; er iſt über eine halbe rklärung Milllion reich.“ , welche„Nein, nein, mein Vater hat mich unbarmherzig er tiefen verſtoßen. Und ſtürbe ich zu ſeinen Füßen, er gäbe mir nicht den zehnten Theil von dem, was zu un⸗ ein gan ſerer Rettung nithiendig iſt. 2 ): ſechs„Aber was willſt Du in dieſem Fall thun?⸗ „Ich weiß es nicht, in meinem Geiſt iſt's finſter,“ ng und war die Antwort.„Wehe, abgewieſen von meinem erholten, Vater, gejagt⸗ von der drohenden Schande, wagte ich einigen zu hoffen, daß ſich vielleicht hier noch Hülfe für eine ücklichen unglückliche Frau finden ließe, welche ſich unter dem Schlage des grauſamſten Verhängniſſes vernichtet tterbrach fühlt. Aber ich habe mich betrogen. Und wahr⸗ rn und haftig, was habe ich auch gethan, um Euer Mitleid allerlei zu verdienen?“ tröſten: Ein ſeltſamer Freudenruf entſchlüpfte Hermina's eſter für Bruſt. Sie eilte zu einem Schrank, zog eine Schub⸗ Tröſtun⸗ lade heraus, raffte mit fieberiſcher Bewegung einige it einem Gegenſtände zuſammen und kehrte damit zu ihrer glondeel, Schweſter zurück. Sie hielt ein Packet Papiere und einige Juwelenetuis in der Hand.
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