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Dingen ſeinem Oheim am Munde abgeſehen, aber endlich, der Ermüdung unterliegend, die Augen ge⸗ ſchloſſen und ſein Köpfchen an die Bruſt des Greiſes fallen laſſen.
Dieſer betrachtete es eine Weile in ſtiller Be⸗ wunderung und murmelte dann bei ſich:
„Wie iſt der Menſch doch ſo ſchön! Wie rein ſeine Seele und ſeine Züge, ſo lang die Leidenſchaf⸗ ten und Lebensſorgen ihm noch Nichts von ſeinem angebornen Glauben und ſeiner angebornen Unſchuld geraubt haben! Es iſt ein Menſch, der auf meinen Knieen ruht... ein Engel. Was wird das Schick⸗ ſal, was wird die Welt aus ihm machen? Der gute Gott behüte Dich, mein Kind!“
Er gab ihm einen Kuß, ſtand vorſichtig auf und begab ſich, mit dem Kleinen auf den Armen, in's Haus.
In ein Parterrezimmer der Wohnung von Herrn de Cock tretend, ſagte er mit einem fröhlichen Lächeln:
„Sieh da Ernſtchen, der vom Schlaraffenlande träumt! Er wird nicht wenig ſchlecken in ſeinem Schlafe.“
„Komm', Bruder, gib mir Ernſtchen,“ rief Fräu⸗ lein Marie.„Du ſtehſt da, wie ein Kindsmädchen.“
„Sieh, ſieh, unſer kleines Herminchen ſtreckt Dir auch ſchon die beiden Händchen entgegen!“ lächelte Madame de Cock, die mit ihrem Töchterchen auf dem Schooße am Fenſter ſaß.„Es iſt wahrhaftig zum Verwundern, wie gern die armen Kinderchen Dich ſehen, Onkel Jan. Unſer Ernſtchen iſt ganz darauf verſeſſen, bei Dir zu ſein; ſobald Du aus dem Hauſe
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