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ein einziger Liebesfunke in dem Herzen meines Va⸗ ters verborgen liegen könnte! Nun, eiſerner Menſch, ſteinernes Herz, die verzweifelnde Mutter ſoll auf⸗ ſtehen gegen Dich, und den Vater ihres Kindes gegen
Deine Ungerechtigkeit in Schutz nehmen. Höre die
Wahrheit. Du, Du allein haſt ihn in's Verderben geſtürzt, den guten, den edelmüthigen Mann, den Du einen Niederträchtigen, einen Böſewicht und Verräther nennſt...“
„Ich? Ich?“ rief Romys lachend;„was für eine unerhörte Narrheit iſt das!“
„Du, Niemand anders, als Du, mein Vater!“ fuhr Thereſe leidenſchaftlich fort.„Von den erſten Tagen meiner Ehe an haſt Du mich gegen meinen
Mann aufgehetzt; Du haſt mir unaufhörlich geſagt,
daß er ein Feigling und Thor ſei; Du haſt Alles 2 ½3 4 ⸗
gethan, um ihn in meinen Augen verhaßt zu machen;
Tag für Tag, Stunde für Stunde biſt Du ihm in den Ohren gelegen, um ihn zu zwingen, daß er ſich in große Geſchäfte einlaſſe und viel Geld gewinne. Mein Naturell war bitter und böſe genug; ich be⸗
durfte Deiner ewigen Rathſchläge nicht, um meinen
armen Mann unglücklich zu machen. Was Du von
ihm verlangteſt, widerſtritt ſeiner Natur und ging über die Kräfte ſeines ehrlichen Gemüths. Du haſt durch Dich ſelbſt und durch mich ſeinen Verſtand verwirrt und ihn zur Verzweiflung getrieben. Was jetzt geſchieht, iſt unſer Werk, und wir müſſen dafür Rechenſchaft geben vor Gott, welcher mit ſeinem all⸗ ſehenden Auge die Maske der Heuchelei durchdringt...“
„Schweig', ſchweig', Du machſt noch, daß ich ganz
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