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Madame Romys, welche bisher aus Furcht vor dem Zorn ihres Mannes kein Wort auszuſprechen
gewagt hatte, warf ſich nun zu ſeinen Füßen auf die Kniee und flehte um Mitleid für ihre unglückliche
Tochter; er aber ſchaute eine Weile mit geringſchätzi
gem Spott auf ſeine Gattin nieder, ließ ſie knieen und ſetzte ſeinen ungeſtümen Gang durch das Zim⸗
mer fort. Die bedrückte Mutter ſetzte ſich neben
Thereſe, legte ihr den Arm um den Hals und ſuchte unter Thränen ſie durch ſanftmüthige Worte zu tröſten.
Nachdem ein langes Stillſchweigen geherrſcht hatte und Romys wohl zwanzigmal mit Geberden des Zornes und der Verzweiflung auf⸗ und abgegan⸗ gen war, blieb er, ſcheinbar ruhiger, vor ſeiner Toch⸗ ter ſtehen und ſagte:
„Ha, Thereſe, Du, die von Muth ſpricht, willſt Du ſo das Schickſal bekämpfen? Weine Dich aus. Es gibt ein Mittel, um noch Etwas, möglicher Weiſe viel zu retten. Laß Pottewal mit Einbruch der Nacht aus dem Lande entfliehen. Wir wollen ſeine An⸗ gelegenheiten hier vor dem Morgen aufs Beſte ord⸗ nen. Sein Vermögen beſtand großentheils in Staats⸗ papieren, induſtriellen Actien, Banknoten. Wenn wir nur Deine Mitgift für uns ſichern könnten; es wäre doch um ſo viel weniger verloren. Warum er ſchricſt Du über meine Worte? Willſt Du Dich nicht etwa in den verächtlichen Schelm verlieben, wel⸗ chen Du mit Recht bis auf dieſen Tag gehaßt haſt? Du biſt von ihm erlöst; das iſt zum Mindeſten ein Troſt in Deinem Unglück!“
Madame Pottewal wurde wie von einem plötz⸗ lichen Schlag betroffen; ſie richtete ſich auf, wiſchte
ſich die mit ein
„DI
„De Pottew⸗ helfen.“
ten kön für mei unſchull „N wird ni käme„. der Eht ich das zurück; mann es kein The gegeben ſelben heftigen ungeſtü zu wol und rie „W daß ich ſame meines ohne il treiben.


