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früher, als es beſtimmt war, ankündigteſt. Iſt dort Etwas vorgefallen?“
„Ganz und gar nicht, Mutter. Onkel Jan hat mir geſagt, Du wäreſt es, die mich nach Hauſe zu kommen aufforderte.“
„Ich?“ rief die Frau verwundert.„Nein, Her⸗ mine, ich möchte die fröhlichen Tage Deines Aufent⸗ halts bei meinem Bruder und meiner Schweſter nicht verkürzen.“
„Sieh, ſieh, warum ſollte Onkel Jan mich ge⸗ täuſcht haben?“ murmelte das Mädchen in Gedanken. „Vielleicht hat der Vater ihm geſagt, ich müſſe nach Hauſe kommen. Das gilt gleich, ich bin nicht min⸗ der glücklich, Mutter, Dich wieder zu ſehen. Doch wäre ich gerne einige Tage länger geblieben. Ernſt de Cock kehrt aus England zurück. Ich war ſo neugierig, ihn zu ſehen! Vielleicht wäre er ſo ver⸗ ändert geweſen, daß ich ihn mit Mühe noch erkannt hätte. Er wird ſeinen Aufenthalt in Brüſſel nehmen. Er iſt Civilingenieur, und Onkel Jan ſagt, er ſei ungemein geſchickt in ſeinem Fache; denn, Mutter, er iſt Jahre lang einer der vornehmſten Schüler des berühmten Stephenſon geweſen und hat coloſſale Werke ausführen helfen. In ſeinen Briefen an Onkel Jan ſchreibt er dabei, als ob er gewiß wäre, ein ſehr reicher Mann zu werden. Ich möchte es ihm wohl gönnen. Der gute Ernſt, ich werde in meinen Gebeten an ihn denken und zu Gott flehen, da er ihn ſo glücklich werden läßt, wie er es ver⸗
ient.“
Die alte Frau ſchien unter dem Eindruck dieſer Worte zu zittern; Thränen ſchoſſen ihr in die Augen


