thäte,
zte die ermina . und
ebevoll Ihnen zu ſeg⸗ aft ge⸗ Haus Augen uf den
31 Armen getragen habe, an Sie, Frau, an Sie und an Ihr bitteres Loos...“
„Du irrſt Dich, gute Sophie; ich bin zufrieden mit meinem Looſe,“ fiel die Frau ein.„Es iſt hier allerdings nicht immerdar heiter und vergnügt; aber das Sprichwort hat Recht, wenn es ſagt: ein jedes Haus hat ſein Kreuz; und es geht wahrſcheinlich anderwärts nicht einmal ſo gut wie bei uns. Nun, habe nur gute Hoffnung...“
„Ach, nein, Frau, da iſt keine Hoffnung mehr,“ ſagte die Magd ſchluchzend, während ſie ſich die Hände vor das Angeſicht hielt.„Fräulein Thereſe kann mich nicht mehr mit den Augen anſehen. Es iſt un⸗ begreiflich: ſie, ſo gut, ſo liebevoll gegen kleine Kin⸗ der, iſt ohne Herz für eine arme, ausgenützte Perſon!“
Auf dem Angeſicht der Frau gab ſich ein ſonder⸗ barer Ausdruck von Beſorgniß und Mitleid kund. Sie öffnete die Küchenthüre, verſicherte ſich, daß Nie⸗ mand auf dem Gange war, ſchloß ſie dann wieder und fragte:
„Sophie, wenn Du den Leuten, welche Deine blinde Schweſter verpflegen, Etwas auf Abſchlag geben könnteſt, würden ſie dann nicht geneigt ſein, mit der vollen Bezahlung Deiner Schuld noch zu warten?“
„Vielleicht, Frau. Sie haben es ſelbſt ſo ſehr nöthig!“
Die Frau legte einige Silbermünzen der Magd in die Hand und ſagte:
„Da, Sophie, da iſt ein Bischen Geld, auf Dei⸗ nen Lohn von dieſem Monat. Möge es Dich trö⸗ ſten in Deinem Kummer. Sage jedoch Thereſe Nichts


