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gerade heraus ſagen, was mich zu ſolcher Eile an⸗ treibt. Ernſt de Cock, der nun genug zu wiſſen glaubt, um als Ingenieur bei öffentlichen Bauten in Brüſſel Beſchäftigung zu ſuchen, iſt im Begriff, aus England heimzukehren. Der Junge hat mir immer⸗ dar Mißtrauen eingeflößt. Er hat früher Gelegen⸗ heit gehabt, Hermina zu wiederholten Malen in Schärbeek zu ſehen. Sie ſpricht noch viel zu oft von ihm. Nicht, daß ich in Hermina etwas Anderes als einfache Freundſchaft für ihn entdeckt zu haben glaube; aber mir iſt bange, Onkel Jan und Tante Marie könnten auf gefährliche Plane gerathen. Ernſt de Cock iſt arm; ſein Vater hat ſchlechte Sachen gemacht und ihm keine dreißig tauſend Francs hinterlaſſen. Du begreifſt alſo wohl, daß es da nicht zu zögern gilt. Herr Pottewal ſieht ſich gezwungen, zu hei⸗ rathen; iſt es nicht mit Hermina, ſo iſt es mit der Tochter von Herrn Cortbeen, der ihm bereits durch Madame Kwas deßhalb den Puls fühlen ließ. Solche Gelegenheiten ſind allzu ſelten in Darlingen, um ſie ſich entſchlüpfen zu laſſen.“
Mit geſenktem Haupte und niedergeſchlagenen Augen ſaß die bedrückte Frau da, ohne ſich im Min⸗ deſten zu rühren. Ohne Zweifel war ſie durch die ſelbſtſüchtige Barſchheit ihres Gatten, unter welche ſie ſich bereits ſeit fünfunddreißig Jahren gebeugt hatte,
„jeder ſittlichen Stärke beraubt worden und in eine krankhafte Muthloſigkeit verfallen. Jetzt fühlte ſie, daß weder ihre Bitten, noch ihre Thränen Etwas gegen ſeinen verhängnißvollen Beſchluß vermögen würden; und obwohl das Glück ihrer vielgeliebten
Hermina in die Wagſchale gelegt wurde, fand ſie
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