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Die Bürger von Darlingen : Sittengemälde in zwei Abschnitten / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. C. Büchele
Entstehung
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Aus einem Gaſthofe, Thereſe; die Leute aus dem Gekrönten Elephanten beſitzen ein ziem⸗ ein liches Vermögen, und ſie haben die Mittel, um ihre ihre Kinder gut zu kleiden. geber

Aber ziemt ſich ſolche Tracht für kleine Bür⸗ hätte

) er, die recht betrachtet doch mehr die Diener von ohne 4 den Leuten ſind, welche dort ab⸗ und zugehen? Das iſt ihre eigene Sache, Thereſe. Warum Ding . ſollten wir uns darein miſchen? Dein Ja, Du, Mutter, rief das Fräulein mit ärger⸗ 3 licher Ungeduld,Du würdeſt gleichgültig bleiben, das und ginge die ganze Welt ihrem Verderben entge⸗ wend 1 gen. Iſt es nicht die Pflicht der tugendhaften Men⸗ ſie d 9 ſchen, das Schlimme zu tadeln und zu bekämpfen? ſephe Und ſollen die reichen Leute die Augen ſchließen und Jede Alles nur zum Guten kehren, ſoll denn das Volk, E d 4 ſoll die Bürgerſchaft ohne Zügel und Rath der Ele Sittenloſigkeit, der Pracht und dem Hochmuth über⸗ verſte laſſen werden? mehr JS Die Frau zuckte leicht die Achſel und ſagte: gen: Du könnteſt wohl im Allgemeinen ein wenig G Recht haben, mein Kind; aber daß die unſchuldige nes Philomena eine ſo harte Züchtigung verdient, glaube Rede ich doch nicht. 1Denke Dir einmal, ſie iſt im Begriff, einen Mutt 6 commis-voyageur zu heirathen! man Unſere Magd hat geſtern ſagen hören, daß er ders ein Kaufmann ſei. ſchiel Kaufmann? Ja, die Leute aus dem Gekrön⸗ und 8 ten Elephanten breiten das Gerücht aus, daß er Aber bei einem Handelshauſe in Antwerpen betheiligt iſt; undel

aber er iſt ein armer Schlucker, und ſein Vater iſt 3 en.