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fältig zu ſparen; aber für arme, unſchuldige Kin⸗ derchen dürfte er ſich wohl etwas edelmüthiger er⸗ zeigen.
8b
herrſchte eine lange Stille. Das Fräulein verfiel in ihr früheres Nachdenken; ein ſcharfes Lächeln ſpielte auf ihren Lippen, und es ſchien, als ob ſie gegen irgend eine Perſon oder einen Gegen⸗ ſtand ihren Spott ausließe.
Die alte Frau ſchaute ſie eine Weile an und fragte dann:
„Du lachſt in Dich hinein, Thereſe? Worüber lachſt Du denn?“
„Wo es in der Welt gegenwärtig hinaus will, das weiß Gott!“ antwortete das Fräulein.„Du kennſt doch wohl die Tochter aus dem Gekrönten Elephanten, Nutter? die jüngſte, die eine hohe Schulter hat?“
„Ja, ich kenne Philomena wohl, aber es iſt ein wohlgeſtaltetes Mädchen und hat keine hohe Schulter.“
„Gewiß, Mutter; ſie ſtoppt ihre Kleider mit Watte aus, um es zu verbergen.“
„Iſt ihr etwas zugeſtoßen?“
„Das geht zu weit! Ich bin unten einen Au⸗ genblick in der Thüre geſtanden, während die Magd das Fleiſch von dem Metzger holte. Da ſah ich Philomena vorübergehen, mit einem ſchreienden Shawl, der ſicher ſeine dreihundert Francs gekoſtet hat; mit Blumen auf ihrem Hut, und mit Bändern und Schnüren an ihren Kleidern, gerade wie eine Puppe auf einem Jahrmarkte. Ach, ach, habe ich darüber gelacht; aber es iſt doch eine wahre Schande. Die Tochter aus einer Schenke!“


