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über alle andern Einwohner, aus dem einzigen Grunde, weil ſie ihr Vermögen geerbt hatten. Während in Darlingen kein Adel beſtand, glaubten ſie als die rechtmäßige Ariſtokratie betrachtet werden zu müſſen. Sie hatten jedoch weder die Eigenſchaften des Adels ſich anzueignen geſucht, noch deſſen Pflich⸗ ten auf ſich genommen; denn ſie waren der Mei⸗ nung, daß es ſelbſt bei dem Mangel aller ſittlichen Würde genügend ſei, ererbte Güter zu beſitzen, um ſich für auserwählt von Geſchlecht und Natur zu wähnen und mit Stolz auf Jedermann herabſehen zu dürfen. Dieſe Leute widmeten ihr ganzes Leben der Vermehrung ihres Vermögens, obgleich ſehr wenige derſelben Etwas in dem Handel zu wagen Willens waren oder den Muth hatten. Ihr Beſitz⸗ thum beſtand in Pachthöfen und Ländereien; die Berechnung der Mittel, das Einkommen derſelben beſtändig zu erhöhen und ſo wenig als möglich da⸗ von zu verzehren, war deren einzige Beſchäftigung.
Sie hatten gewöhnlich nur wenige Kinder und gaben ſich alle Mühe, ſie vom Heirathen abwendig zu machen, um zu verhüten, daß das Vermögen der Familie allzu ſehr getheilt würde. Heirathete jedoch eines ihrer Kinder, ſo war eine ſolche Ehe nicht die Folge einer beſondern Neigung zwiſchen den jungen Leuten; dieſe Verbindung wurde nach gründlicher Schätzung des beiderſeitigen Vermögens von den Eltern projektirt und beſchloſſen, ohne darauf zu achten, ob die Verlobten einander kannten, haßten oder liebten. Welches Leben bisweilen aus ſolchen unnatürlichen Heirathen ſich ergeben mußte, ließ ſich nur vermuthen; denn es blieb meiſt immerdar Ge⸗


