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Der Bauernkrieg (1798) : historischer Roman / von Hendrik Conscience
Entstehung
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245 ſeinem Geſichte erſchien ein freudiges Lächeln, das das

Waldeghen derz des Brauers durchbohrte und ihm einen ſchmerz⸗ liichen Schrei entriß. de des Zin. Jan, der Knecht, der inzwiſchen näher getreten war,

ſtolen ſeins gchte gleichfalls und ſagte jauchzend:

d„Endlich die Schlange gefangen! man wird ihr den hen und di gopf zertreten; ſie ſoll nicht mehr beißen....“

dieſe Ton Die andern Perſonen, welche ſich im Zimmer be⸗ Heräuſch fanden, waren gleichfalls aufgeſtanden und blickten er⸗ eräuſch an ſcrocken auf dies traurige Schauſpiel.

uno ſprang„Ach, Bruno,“ flehte der Brauer wieder.„Ach, Vergebung, Gnade, vergeßt, was er Euch gethan.“

„Aber was begehrt Ihr denn von mir?“ fragte Bruno in trotzigem Tone.

„Ein einzig Wort, ein einzig gutes Wort,“ ant⸗ wortete der Brauer;„Karel verlangt Simons Tod; er iſt unerbittlich, wie ein Menſch ohne Herz! Der Ge⸗ neral hat meinen unglücklichen Sohn zum Tode durch die Kugel verurtheilt. Ihr allein auf Erden könnt ihn retten. Und, Bruno, ſeht, wie ſehr ich auf Euer gutes Herz vertraue, Euch hat er am meiſten gehaßt und ver⸗ folgt und doch liegt ſein armer Vater zu Euren Füßen und fleht Euch um ſeine Befreiung anz ſeid barmherzig, o, weiſ’t meine Bitte nicht ab!“

„Wie?“ rief Bruno mit einer Art von Abſcheu. „Ihr verlangt von mir: ich ſolle Simon⸗Brutus, dieſen abſcheulichen Tyrannen, dieſen feigen Mörder befreien? ich ſoll das Leben eines Scheuſals retten, das ſein Vaterland verrathen und das Blut ſeiner Brüder mit roher Freude vergoſſen? Nie könnt Ihr, Baes Meule⸗ mans, auf eine ſolche Schwachheit und auf eine ſolche Feigheit zählen.“

„Ach, ich bin ſein Vater!“ rief der Brauer in

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Kopf... nmmervollem Tone.„Mein Blut ſoll fließen?“ Dieſer Schrei, der wie ein Schwert durchs Herz ſchnitt, ergriff Bruno gewaltig; zwei Thränen rollten

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urück. Aug