238
herrn ihre Pferde umgewandt und waren hinter das Schlachtfeld geflüchtet.
Bruno ſuchte ſeinen Feind aufzuſpüren, aber vergeblich. Er war inmitten der Reiterſchaar ver⸗ ſchwunden.
In dieſem Augenblick gab der General allen ſeinen Corps Befehl zum Rückzug.
In ziemlicher Ordnung wichen die Soldaten käm⸗
pfend in den Wald zurück und verſchwanden nach und nach hinter dem dichten Gebüſch.
Die Bauern verfolgten ſie einige Zeit und ſchoßen auch viele nieder; auf den Ruf der Trommeln und Trom⸗ peten, die man vom Hauptcorps her vernahm, kehrten die Meiſten auf das Schlachtfeld zurück, das, obgleich mit Todten und Verwundeten beſäet, auf allen Seiten von dem triumphirenden Jauchzen der Patrioten ertönte.
Alle waren mit Staub und Blut bedeckt; der Kampf⸗ ſchweiß floß von den glühenden Geſichtern... Und doch umarmte man einander, verkündigte ſich die Befreiung des Vaterlandes, man ſang und tanzte vor Begeiſterung und Freude.
Der General de Roumiroir, der von ſeinem Falle ſich wieder etwas erholt, hatte ein anderes Pferd be⸗ ſtiegen.
Obgleich es ihm leicht geweſen, durch eine Verfol⸗ gung des Feindes im Walde dieſem einen noch weit größeren Verluſt beizubringen, hielt er es doch für höchſt unvorſichtig, das Heer in ſolcher Unordnung ſich ſelbſt zu überlaſſen und vielleicht den beabſichtigten Angriff auf die Stadt Dieſt unmöglich zu machen.
Deßhalb ließ er nun zum Appell blaſen und befahl jedem ſich unter ſeine Fahne zu ſtellen.
Sobald dieſer Befehl vollzogen war, ließ er einige Corps unter den Waffen bleiben, während er die Andern auf das Schlachtfeld ſandte, um die Verwundeten auf⸗ zuſuchen und zu den Wagen zu tragen.—
Er mehr, als
Der Schlachtfe wegtragen begraben. Stabsoffiz beeiferten
Endli das Heer Kreuz des richtet.
Die T ſchen Inſtr gend und
Nichts endlich die zu Geſichte,
Der 7 der Stadt ſammelte e erſten Offi; gen Worten einem kluge Alle de ſonderer Zu ſatzung entt Herk, unfe Einwohnern
vorüberziehe gemetzelt. 2 ahnend, m Exempel z1 der Feſtung Als m Patrioten n


