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melte er hinter dem Lager eine ſtarke Abtheilung Reite⸗ rei, und alles Fußvolk, was er noch auftreiben konnte. Dann ſtellte er ſich an die Spitze und eilte im Sturme voraus, um noch einmal zu verſuchen, ob die Schlacht⸗ ordnung der Bauern nicht durchbrochen werden könnte.
Bruno, welcher aus der Ferne den franzöſiſchen General angeritten kommen ſah, rief ſeinen Leuten zu:
„Vorwärts! Vorwärts! Uns gehört der General der Sanskülotten!“
Die Franzoſen konnten dem Angriff der Waldeg⸗ hem'ſchen Truppen nicht Widerſtand leiſten; ihre vorderſte Abtheilung wurde zurückgeworfen und der General, der mit einigen Reitern vom Heere getrennt war, mußte un⸗ fehlbar in Brunos Hände fallen. Schon hatten die Bauern den Zaum ſeines Pferdes in der Hand und rie⸗ fen, er ſolle ſich ergeben.
Aber im ſelben Augenblick kam eine neue Reiter⸗ ſchaar mit unwiderſtehlicher Gewalt dem Feldherrn zu Hülfe geeilt.
Eine einzige mächtige Stimme beherrſchte den Lärm und feuerte den Muth der Reiter an, indem ſie die Befreiung des Feldherrn als das Ziel ihres Helden⸗ muthes bezeichnete.
„O Simon⸗Brutus!“ rief Bruno mit rachgierigem Tone.„Dich muß ich haben; Du ſollſt ſterben, Böſe⸗ wicht!“
Der Jüngling eilte mit aufgehobenem Schwert auf ſeinen Feind los;— aber das Bäumen der Pferde, das Durcheinanderwühlen der Streitenden ließ ihn nicht zu Simon⸗Brutus gelangen.
Welche Anſtrengungen die Waldeghem'ſche Schaar auch machte, wie wild ſie auch gegen die Neiterei losſtürmte, der General wurde befreit und kam aus dem Bereich der Gefahr.
Die Reiter hatten nach der Befreiung ihres Feld⸗


