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zwanzig Mann, nicht geringer war die Zerſtörung unter einigen andern Fahnen.
Die Bauern blieben ſtehen und ſchienen zu zau⸗ dern; unmittelbar darauf löſten die Kanonen zum zwei⸗ ten Male ihre mörderiſche Ladung.
Ein Schrotſtück hatte das Pferd des Feldherrn nie⸗ vergeſchmeitert; er war ſtark verwundet und ganz be⸗ äubt.
Dieſer Augenblick war entſcheidend; noch einige Minuten und die dritte Kanonenſalve hätte das ganze Heer der Bauern in Verwirrung gebracht.
„Bruno, Bruno!“ rief Karel aus dem Löwen.
Der Kapitän verſtand den furchtbaren Nothſchrei ſei⸗ nes Freundes. Er eilte vor ſeine Leute, hob das Schwert in die Höhe und rief mit mächtiger Stimme:
„Fällt das Bayonnett! Vorwärts! Vorwärts! Für Gott und Vaterland!“
Das gleiche Kampfgeſchrei ſtieg aus dem ganzen Heere der Patrioten auf; alle Fahnen ſtürzten vor und warfen ſich wie ein rauſchender Strom gegen die Schlachtordnung des Feindes.
Bald hörte man weder Kanonen, noch Gewehre; das Bayonnet und das Schwert thaten allein ihr blutig Werk. Es war eine furchtbaxe Verwirrung, in welcher Jeder ſein Schlachtopfer zu finden ſuchte oder ſelbſt nie⸗ dergehauen wurde, im Augenblick, da er ſeinem Feinde den tödtlichen Streich beibrachte.
Das rothe Kreuz war tiefer in die Schaaren der Franzoſen gedrungen. Die Leute von Waldeghem foch⸗ ten wie die Löwen und wie ſehr ſie auch von allen Sei⸗ ten umſchloſſen waren, ſie blieben unerſchütterlich und fällten alles rings umher nieder.
Mit ſchmerzlicher Wuth bemerkte der franzöſiſche General, daß er ſich über die Macht des Feindes ge⸗ täuſcht und hier vielleicht eine ſchreckliche Niederlage er⸗ leiden werde. Ehe er jedoch den Rückzug beſchloß, ſam⸗
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