furchtbaren der Seite rſchrocken.“ eva, indem Wind, der
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terland würde die Tyrannen verſchlingen...! Aber die Männer, Kaet? Die meiſten ſind eigennützig: wäh⸗ rend die Einen das Unrecht bekämpfen, ſuchen die An⸗ dern im Unrecht ihren Vortheil...“
Die Beweisführung ſchien Schweſter Kaet ſo fremd und unbegreiflich, daß ſie ſich jeder Bemerkung enthielt und ſchweigend an dem Arme ihrer Freundin durch die Dunkelheit fortſchritt.
Nach einiger Zeit fragte ſie:
„Aber, Veva, ſind wir noch nicht am Ziele? Ich ſinke vor Müdigkeit beinahe zuſammen.“
„Du mußt es beſſer wiſſen als ich, da Du mich leiten mußt. Iſt Neerbuel noch weit?“
„Noch einige Bogenſchüſſe. Wenn es nicht ſo dun⸗ kel wäre, ſo würden wir die erſten Häuſer bereits ſehen.“
„So? Warum ſagteſt Du mir das nicht? Ich muß Acht geben und aufmerken. Wir wollen jetzt lang⸗ ſam gehen.“
Kaum hatte ſie dies geſagt, als Schweſter Kaet ihr um den Hals ſiel und einen dumpfen Schrei ausſtieß⸗ während ſie ſprachlos mit dem Finger in die Dunkelheit deutete.
„Was ſiehſt Du?“ fragte Genoveva erſchrocken.
„Dort im Graben einen ſchwarzen Schatten, der ſich bewegt: einen Mann!“
Aus dem Graben ſtiegen zu gleicher Zeit die leiſen Töne eines Volksliedes, die ein Erkennungszeichen zu ſein ſchienen. Wirklich ſagte auch Genoveva zu ihrer Freundin:
„Sei ruhig; der Mann wartet auf mich. mir, ſie ſind da!“
Das Mädchen ſang gleichfalls mit leiſer Stimme einige Töne des Liedes. Der Mann ſprang aus dem Graben heraus; ſie ging ihm entgegen und ſagte, wäh⸗ rend ſie ihm lebhaft die Hand drückte:
Folge


