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nung, daß man ſie nicht erkennen werde, in den Häuſern der Bürger verborgen.
Die Flüchtlinge aus andern Dörfern, Frauen, Kin⸗ der und Greiſe hatten bereits bei dem Anblick der Ver⸗ wundeten, die man aus dem Kampf nach dem Markte gebracht und vor allem bei dem Donner der Kanonen, in der Eile die Stadt verlaſſen und in den umliegen⸗ den Wäldern eine Zuflucht geſucht.
Als die Franzoſen den Markt bezogen, ſahen ſie keinen bewaffneten Bauern mehr und nahmen ohne Widerſtand Beſitz von der Stadt.
Während man Truppenabtheilungen nach allen Sei⸗ ten ausſandte, um die Häuſer mit Gewalt zu öffnen und die geflüchteten Bauern aufzuſuchen und niederzumetzeln, ſtand der General mit einem Theil ſeiner Mannſchaft am Rathhaus.
Er wüthete über den anſehnlichen Verluſt, den er erlitten und theilte die ſtrengſten Befehle unter vielen Flüchen und Verwünſchungen aus.
Neben ihm ſtand Simon⸗Brutus, der ſeinen Zorn noch mehr anfeuerte. Der Sohn des Brauers von Wal⸗ deghem ſchien auf ſehr vertrautem Fuße mit dem Gene⸗ ral zu ſtehen und ſeine volle Gunſt zu genießen. Und hätte ihm auch nicht ſein Muth und ſeine große Vorliebe für Alles, was franzöſiſch war, dieſe Zuneigung erwor⸗ ben, ſchon ſeine Stellung als Commiſſär der Central⸗ gewalt hätte ihm müſſen ein Recht auf die Achtung und Chrerbietung des Generals geben.
Am Rathhauſe, zwiſchen einer ſtarken Soldatenwache ſtanden die Bauern, die man im Kampfe gefangen ge⸗ nommen. Bruno, der einer beſondern Wache anvertraut war, ſaß mit gebundenen Händen auf einem Stein.
Der Jüngling ſtierte mit verglastem Blick zu Boden und ſchien in dumpfes Sinnen verſunken. Er mußte ſicher heftige Qualen leiden, wenn er an das


