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Schickſal ſeines Vaterlandes, ſeiner Mutter und ſeiner Freundin dachte....
Schon baten einige Offiziere den General um die Erlaubniß, die Kriegsgefangenen augenblicklich zu er⸗
ſchießen; aber der Feldherr ſchien einen Unterſchied zwiſchen den Bauern zu machen, die man auf offener Straße gefangen genommen und denen, die man inner⸗ halb der Häuſer gefunden: die erſtern wollte er nur nach
einem Beſchluß des Kriegsraths hinrichten laſſen, die
Letztern ſollten augenblicklich erſchoſſen werden.
Die Schüſſe, welche man in allen Straßen wieder⸗ hallen hörte, waren ebenſoviele Männer, die man aus
den Häuſern hervorgezogen und augenblicklich erſchoſſen.
Gewiß wurde auf dieſe Weiſe auch mancher Bürger ge⸗ tödtet, der nicht in dem Kampf geweſen, denn da die Franzoſen die Vertheidigungen nicht verſtehen konnten, die man in vlämiſcher Sprache vorbrachte, ſo wurden die Bürger größtentheils auf die Straße geſchleppt und unbarmherzig ermordet.
Während der General und Simon⸗Brutus dieſe blutige Rache, welche am nächſten und rund um
den Markt wüthete, betrachteten, brachte man aus der Benedery, durch die die Franzoſen in die Stadt ge⸗
drungen, fünf bis ſechs verwundete Soldaten, aus deren Wunden noch Blut floß.
Der General ritt ihnen entgegen und fragte ſie mit flammenden Blicken, was dies bedeute.
Man ſagte ihm, daß die Häuſer, zwiſchen welchen das heftige Gefecht Statt gefunden, voll Flüchtlingen ſitzen, die ſich erkühnten, die Soldaten der Armee anzu⸗ fallen und mit Gewehrſchüſſen zu begrüßen. Der Kapi⸗
tän, welcher ſeine Soldaten der Ermordung innerhalb
der Häuſer nicht blosſtellen wollte, ſei von der weitern Nachforſchung abgeſtanden, um den Befehl des Generals zuerſt einzuholen.
Dieſer brach bei dem Berichte in heftige Wuth
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