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„Zu den Waffen! Auf! nach dem untern Thor! Die fliegenden Colonnen! die fliegenden Colonnen!“
Ein wirres Geſchrei erhob ſich aus der Stadt; die Männer riefen ſich gegenſeitig zu, und eilten nach dem Thore; Trommeln und Trompeten miſchten ihren Lärm mit dem Gewimmer der Sturmglocke. Frauen und Kin⸗ der erhoben ein ſchrecklich Gejammer....
Die Männer liefen in buntem. Durcheinander nach⸗ dem angedeuteten Thore; die Frauen und Kinder flüch⸗ teten in die Häuſer; die Verwundeten, die ſich noch auf⸗ richten oder fortſchleppen konnten, ſuchten gleichfalls einen ſicheren Zufluchtsort.... und in wenigen Augenblicken waren Markt und Straßen leer und öde. Thüren und Fenſter wurden geſchloſſen; wer nicht ſtreiten konnte oder
nicht zu ſtreiten wagte, verbarg ſich in Kellern und an⸗
deren Schlupfwinkeln und die Stadt ſah ſo verlaſſen und todtenſtill aus, als ob ſie ganz unbewohnt wäre.
Die Bewaffneten hatten indeſſen das Thor erreicht, das durch den Feind bedroht ſchien. Als ſie noch immer
in der Ferne Gewehrſchüſſe hörten, wollten die meiſten
auf das offene Feld gegen die Franzoſen hinausziehen; es gelang jedoch dem Offizier, ſie zu überzengen, daß es beſſer ſein würde, wenn ſie ſich bei den erſten Häu⸗ ſern der Stadt verſchanzten und dort den Feind erwarteten.
Unter andern Maßregeln, die in aller Eile getroffen wurden, fand man für gut, alle Häuſer dieſes Theiles der Stadt, das man die Benedery hieß, mit Leuten zu beſetzen, um aus Fenſtern und Kellern auf den Feind
zu ſchießen, wenn es ihnen gelänge, die Patrioten ſoweit
zurückzudrängen.
Kaum war man an die Ausführung dieſes Beſchluſ⸗ ſes gegangen, als diejenigen, die ſich außerhalb der Stadt in Reihen geſchaart hatten, in der Ferne Staub auf⸗ ſteigen und einen wirren Menſchenhaufen, unter welchem viele Frauen und Kinder waren, auf ſie zukommen ſaben.
Obgleich man nach der Eile, mit der ſie ſich nahten,
hätte den Feinde, l halb erw würde.
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