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„Kommt, Kamerad, ich will Euch den Weg eigen.“
3 geEi verließen beide das Wirthshaus und gingen über die Landſtraße nach dem Dorfe.
Es war Dämmerung eingetreten; auf den offnen Wegen konnte man noch ziemlich ſehen, aber unter den Bäumen war die Dunkelheit ſchon ziemlich groß.
Der Korporal ſprach mit ſich ſelbſt; da jedoch Jan ihn nicht verſtand, ſo ſchwieg auch er bald. Sie ſchrit⸗ ten ſtill neben einander her.
Ungefähr zwei hundert Schritte vom Dorfe ſchlug Jan einen andern Weg durch ein Gehölz ein und zeigte dem murrenden Korporal, daß ein Fußpfad durch das Geſträuch lief. Sie kamen auf niedere, moraſtige Waide und gingen eine Zeitlang auf derſelben fort, bis ſie wieder einen waldartigen Boden erreichten und einen Bach entlang ihren Weg fortſetzten.
So ſchweiften ſie auf allerlei Wegen und Fußpfa⸗ den, unter hohen Bäumen, über Wieſen und Waiden hin, ohne das Dorf zu erreichen.
Dies hatte bereits eine ſtarke halbe Stunde ge⸗ dauert und der Korvoral begann ungeduldig zu wer⸗ den, da er in der Dunkelheit jeden Augenblick fehltrat oder über die Unebenheiten des Bodens ſtrauchelte. Er hatte ſchon mehr als einmal mit groben Worten ſeine Unzufriedenheit über den endloſen Weg ausgedrückt, als er bei dem Anblick eines neuen Waldes in voller Wuth gegen den Kuecht losbrach. Dieſer ſchien ſich jedoch we⸗ nig daran zu kehren, zeigte mit dem Finger nach dem Walde und ſagte:
„Da gehts hin, toujours nach der Kirche, da wohnt der Notar.“
Aber der Korporal ergriff ihn beim Kragen, ſchüt⸗ telte ihn heftig und ſagte:
„Maudit paysan d'enfer, tu as l'air de méoaniser


