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Der Bauernkrieg (1798) : historischer Roman / von Hendrik Conscience
Entstehung
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Simon⸗Brutus ſah einen Augenblick vor ſich hin det Euch und wandte ſich dann wieder an den Knecht, der ruhig daß man

ſeine Pfeife fortſchmauchte.„B. „Wie ſteht's mit Genoveva?“ Knecht, „Sie iſt bildſchön geworden, Simon! Edel und verließ. ſtolz; aber eine Perle von einer Frau.“ Sir „Iſt ſie noch nicht verbeirathet?“ 4 Kummer „Die Hochzeit ſollte in fünf Wochen ſtattfinden; der ſpraug a Kontrakt iſt unterzeichnet, aber die Heirath hängt nun„D. am Nagel, bis Ihr fort ſeid.“ trank; e „Und wen ſoll ſie heirathen?“ 16 will ich! „Welch' eine Frage! Das wißt Ihr ja ſo gut„S. 4 als ich? Wen anders, als meinen jungen Herrn; oder welchen! f wolltet Ihr vielleicht Einſprache thun?“ finden, Simon⸗Brutus hatte den Kopf in tiefem Nachden: ſagt, daß ken ſinken laſſen; er ſchien bewegt und zerſtreut. gen mal „Und Ihr ſagt, daß ſie noch ſo ſchön iſt, als da„Es ich das Dorf verließ 2⸗ 3 ein,„w „Schoner, weit ſchöner; damals war ſie ein Kind, ſen, die nun iſt ſie eine Frau wie eine Königin!“ wenn kei Ein ſeltſames Gefühl wallte in Simons Herzen und es it auf: allerlei ſüße Erinnerungen aus früheren Tagen zo⸗„Laf f gen an ihm vorüber; er war tief ergriffen und ſtrich ſich„der Wir

mit der Hand über die Stirne, als wollte er die Bil⸗ ihn nicht der verjagen, die ihn beſtürmten und das Gefühl nie⸗ ſei ſeit d

1 derkämpfen, das ihn mit unwiderſtehlicher Gewalt er⸗ Eingewei faßte. wie viel Plötzlich ſchüttelte er den Kopf, ergriff bitter tragen?“ lachend ſeine Pinte und reichte ſie dem Knechte.„Bn „Freunde, auf unſer aller Geſundheit,“ ſagte der„Nu Knecht und trank einen Theil des Bieres; worauf er die Sin Pinte wieder niederſetzte und mit ſeltſamen Geberden verlangte geheimnißvoll flüſternd zu dem Offizier ſagte: Der „Puh, Simon, da iſt Genever in dem Biere.“ len, er ſ

„Es iſt um ſo ſtärker, Jan. Trinkt nur, es ſcha: dem Ellb „Ah