56
Chorhemd des Paſtors; aber den Prieſter ſelbſt hatten ſie nicht gefunden.
Der Offizier drohte noch mit ſeiner Piſtole, ſtieß wilde Flüche gegen die ſchuldigen Soldaten aus und be⸗ klagte bitter, daß die Gelegenheit, den unbeeidigten Geiſtlichen und die geflüchteten Rekruten feſtzunehmen, unbenützt verſäumt worden.
Nach und nach milderte ſich ſein Zorn. Endlich ſagte er:
„Wohlan, wir wollen ſehen, ob Ihr durch größern Muth und durch mehr Wachſamkeit das Geſchehene wie⸗ der gut machen werdet. Man hole einen Karren, ein paar Pferde, einige Fäſſer und Säcke. Geht! die an⸗ dern mögen mir folgen...“
Die vier anusgewählten Männer gingen nach dem Dorfe; die Andern traten mit dem Offizier in die Kirche.
Eine Stunde ſpäter ſtand vor der großen Thüre des Tempels ein Wagen mit zwei Pferden; die Soldaten waren damit beſchäftigt, die Monſtranzen, Kelche, Schüſ⸗ ſeln, Kandelaber, Opferteller und Alles, was Metall war und einigen Geldwerth hatte, in Fäſſer zu ſtampfen oder in Säcke zu ſtecken, und ſo auf den Wagen zu laden.
Als dies geſchehen war, holte der Offizier eine Wachskerze von dem Altar, drückte auf das große Thor und die Seitenthüre zwei Siegel, worauf er ſelbſt mit einem Stückchen weißer Kreide die Worte ſchrieb:
Es lebe die franzöſiſche Republik.
Bei Todesſtrafe verboten zu öffnen.
Er warf die Wachskerze auf den Boden und ſagte zu ſeinen Soldaten:.
„Man folge mir mit dem Karren; wir gehen nach unſerem Wirthshaus und werden etwas ausruhen, ehe wir uns an der tollen Vermeſſenheit dieſer Brigands
rächen!“
Sie Theil des der Mühl
Auf ſen; es eine uner
Geg ſeiner Le „zum Ad
Die gelagert, Singen
Vor mit dem war ſehr mit ernſt und ſchie
als wollt
Der keine bö der Arbe ten auf dieſem T


