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Da floh Bruno plötzlich mit dem Paſtor von dem Altare durch die Thüre!
Die Soldaten auf dem Kirchhofe merkten jetzt, was geſchah; einige ſchoßen auf den fliehenden Prieſter und ſeinen Kameraden, andere ſtießen mit den Bayonnetten unter die Bauern, tödteten einen jungen Mann und ver⸗ wundeten zwei Bauern.
Das Alles war mit Blitzesſchnelle geſchehen, und ebenſo raſch hatte die Gemeinde in der Kirche bemerkt, daß die Seitenthüre aufgegangen war.
Ein helles Jauchzen, ein banges Freudengeſchrei er⸗ hob ſich in dem Tempel; Frauen, Männer, Kinder, Alles eilte in fieberhafter Aufregung nach dem Altar und ſtrömte zur Seitenthüre hinaus. Die Soldaten, ja ſelbſt Simon⸗Brutus, der auf den Schuß der Gewehre herbeigekommen war, wurden unwillkürlich durch die Menge fortgedrängt, welche blind und bewußtlos weder Drohungen, noch Waffen zu achten oder zu fürchten ſchien.
Bald war kein einzig lebend Weſen mehr in der Kirche.. Auf dem Kirchhof ſtand Simon⸗Brutus mit einer Piſtole in der Hand und wüthete und drohte, dem Kor⸗ poral, der an der Seitenthüre geſtanden, eine Kugel durch den Kopf zu ſchießen.
In der Ferne ſah man noch einige Frauen und Kinder fliehen; die Männer waren bereits in den Wäl⸗ dern verſchwunden.
Man ſah einen Trupp Soldaten hin und wieder um ein Haus herlaufen, das unfern von der Kirche an einem Eichenſchlage ſtand. Sie ſuchten den Paſtor, der mit ſeinem Retter an dieſer Stelle verſchwunden war.
Endlich, als dies Stückchen lange genug gedauert, ſchickte Simon⸗Brutus einen Soldaten fort, ſeine Kame⸗ raden zurückzurufen.
Sie brachten die Stola, das Cingulum und das


