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Der Bauernkrieg (1798) : historischer Roman / von Hendrik Conscience
Entstehung
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„Hier ſtets gedruckt!“ Und als ob nichts mehr darauf zu antworten wäre, fuhr er fort: „Marat der hölliſche Tyrann, Hat'’s ganze Frankenreich im Bann, Ließ morden, brennen, ſengen, Ließ martern, hungern, hängen...

Hier ſeht Ihr den Böſewicht bei Robespierre...“

Bei dieſem gefürchteten Namen machten die Mei⸗ ſten der Umſtehenden das Zeichen des Kreuzes.

„Hier ſeht Ihr den Böſewicht bei Robespierre;

er fragt ihn ungehalten, warum die Gulillotine dieſen⸗

Morgen eine Stunde lang ſtille geſtanden.

Er fragt den Teufel Robespierre:

Was, geht die Guillotin' nicht mehr? Holt mir ſogleich den Henker her:

Er ſchlag' noch hunderttauſend Köpfe ab, Sonſt iſt mir nicht genug geſcheh'n...“

„Lügen! Lügen!“ rief Simon.

„Willſt Du jetzt ſtille ſein, Du entlaufener Sans⸗ kulott!“ ſchrie der Sänger,„oder ich werde Dir den Weg zeigen...

4.„Seht hier, Bürger und Bauern, wie ſelbſt Ro⸗ bespierre erſchrickt: Marat ſagt: Laßt uns alle Menſchen

umbringen, außer uns zweien, dann ſind wir für im⸗ mer Herren!“

Sonſt iſt mir nicht genug geſcheh'n, Die Menſchheit muß zu Grunde geh'n.

Doch ſeht ein Mädchen fein und ſchön, Der Herr wird ſie zu ſich erhöh'n, Sie war bereit ihr junges Leben, Für Gott und Vaterland zu geben,...

Das ſeht Ihr das Mädchen am Spinnrad ſitzen; ein großes Meſſer liegt zu ihren Füßen; hier ſeht Ihr,

wie ſie das und mit ei men Elter

Sie ſehen iſt:

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rauf ihr ſterben.

gezogen

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