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Der Bauernkrieg (1798) : historischer Roman / von Hendrik Conscience
Entstehung
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zum Beſten zu geben, ſobald der Lobgeſang zu Ende dern. 2 1 ſei, aber Simon hörte nicht, denn er ſuchte gerade ſeine er freun 4 Kleidung etwas keck und in die Augen fallend herauszu⸗ das Mä putzen, ſetzte die Mütze aufs linke Ohr und ſchien Jemand und eil zu erwarten, auf den die Reize ſeiner Perſönlichkeit einen getreten 1 Eindruck machen ſollten. De 3 Aus dem Seitenpförtchen der Kirche traten wirklich mit anſ in dieſem Augenblicke fünf bis ſechs Perſonen. erhob em Es war der Notar mit ſeiner Frau, ſeinem Sohn„ 9 Bruno und ſeinem alten Diener Jan, nebſt dem Küſter⸗ Si Schulmeiſter mit ſeiner Tochter Genoveva. Augen Langſam ſchritten die beiden Familien zwiſchen den ſucht li plaudernden Bauern hin, die achtungsvoll zur Seite ſtan⸗ hörte de 2 den und mit Bewunderung ihre Augen auf Bruno und So Genoveva hefteten. Auf dem Antlitze Vieler und in den ſtehen; bedeutungsvollen Blicken, die gewechſelt wurden, konnte Brüten man wohl ſehen, daß die Bauern in ihrem Innerſten 8 5 dachten: trinken „Sie ſind für einander geboren. Kein ſchöneres zu End Paar auf der Welt!“ E Dieſe Ueberzeugung ſprach noch deutlicher aus dem durch d 4 Geſichte des Notars und des Küſters; ihre Augen leuch⸗ Tanzze teten vor Stolz und Freude. A Am glücklichſten ſchien der alte Diener Jan. Er buntes 1 ſuchte ſich mit Mühe aus ſeiner gebeugten Haltung auf⸗ ſehen v zurichten und ſah mit ſtolzen Blicken nach allen Seiten, D als wollte Leſzn⸗ 1, ler, de „Ich habe ihn erzogen!“ en 1 A Wu Eingang zum Kirchhof mußten ſie alle an betens Simon vorbei, der mit mißmuthigem Geſichte und bebend Marke vor Eiferſucht Bruno und Genoveva Hand in Hand ein⸗ anderes ergehen ſah. hergehon ſchehn des Brauers ſierte dem Mädchen ſo feſt der da ins Geſicht, daß ſie die Augen niederſchlug und Bruno ihre Hand entzog; dann warf er einen durchbohrenden Markt, „Blick auf den Studenten, als wollte er ihn herausfor⸗ Füße,

Conſe