die ſchöne geſſen be⸗ um Him⸗ ſich aus rſtrömend
Sprache. zu über⸗ ſſik iſt die derzen und er, fühlt ie.
lateiniſch; licher Ge⸗ orfbewoh⸗ und theil⸗ ten wohl, h, ſo in⸗ hört; ein de erſchüt⸗ zu Thrä⸗ ingen der derbeugte, t ſchwellte 2 Sänger
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durch den Strom der Leute, um zu ſeinem Vater und zu Genoveva zu gehen, die bei dem Altar ſaßen.
Der Jüngling ſchien aufgeräumt nnd(ächelte freund⸗ lich; ein dunkles Roth färbte ſeine Wangen; er warf den Leuten freundliche Blicke zu, als wollte er fragen, was ſie von ſeinem Geſange denken. Aber niemand, weder Mann noch Frau, lachte ihm zu, alle wichen mit ſtummer Chrfurcht zurück, um ihm einen breiten Durch⸗ gang zu laſſen und ſahen ihm erſtaunt nach, als wäre ein Wunder an ihnen vorüber geſchritten.
Die einfachen Leute ſtanden wirklich noch ganz un⸗ ter dem Eindruck ſeiner bezaubernden Stimme; das Herz bebte ihnen vor Rührung; es ſchien ihnen unbe⸗ greiflich, daß der junge Mann eine ſolche Macht beſitzen ſollte und daß er es war, der ihnen das ungekannte Gefühl des eigenen Werthes und der hohen Bedeutung des Lebens in's Herz gegoſſen;— der ſie hatte fühlen laſſen, daß unter dem rauhen Aeußern des Menſchen noch ein erhabenes Weſen, ein fühlender, idealer Geiſt verborgen liegt.
Deßhalb ſahen ſie Bruno mit dankbarer Verwun⸗ derung nach, als er nach dem Chor der Kirche ging.
Der alte Mann neben dem Altar des heiligen Se⸗ baſtian ſtand weinend an einem Pfeiler und ſeine Thrä⸗ nen netzten den Boden der Kirche.
Der Jüngling bemerkte es, ging auf ihn zu und fragte voll Theilnahme, was ihn ſo ſehr betrübe.
„Bruno, lieber Bruno,“ ſeufzte der alte Mann mit hoher Freude im Geſichte:„nun habe ich lange genug gelebt. Gott möge Dir für das Glück lohnen, das Du dem armen Jan bereitet. Ich bin ganz von Sinnen; es iſt mir, als käme ich aus dem Himmel!“
„Ich glaube es wohl: er iſt betrunken,“ ſpottete der ſtolze Jüngling, der mit dem Ellbogen auf dem Bet⸗ ſchemel des heiligen Sebaſtian ruhte.


