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gedrückt, wie ich glaubte, durch Gedanken, die ſie nicht über ſich gewinnen konnte mitzutheilen. Sie wollte mir damals Nichts weiter erzählen, ſie hat mir auch nachher Nichts erzählt von Dem, was zwiſchen ihr und Francis Clare vorgefallen war. Wenn ich mit Unwillen von ihm ſprach— indem ich doch fühlte, daß er ſie betrübt und gequält hatte in einer Zeit, wo er ihr alle Ermuthigung und allen Troſt hätte geben ſollen, den ein Mann nur ſpenden kann— ſo weigerte ſie ſich mich anzuhören. Sie machte ihm die liebevollſten Zugeſtändniſſe, ſie fand die annehmbarſten Entſchuldigungen für ihn und legte die ganze Schuld des ſchrecklichen Zuſtandes, in dem ich ſie gefunden hatte, lediglich und allein ſich ſelber zur Laſt. Hatte ich Unrecht, als ich Ihnen ſagte, ſie habe einen edlen Charakter? Und wollen Sie Ihre Meinung noch nicht ändern, wenn Sie dieſe Zeilen leſen?—
Wir hatten keine Freunde, welche hätten kommen und uns Lebewohl ſagen können. Unſere wenigen Bekannten waren zu entfernt von uns, vielleicht auch zu gleichgiltig gegen uns, um uns Abſchiedsbeſuche zu machen. Wir benutzten die wenige uns bleibende freie Zeit, um mit einander zum letzten Male durch das Haus zu wandeln. Wir nahmen Abſchied von unſerm alten Schulzimmer, unſeren Kammern, dem Schlafzimmer, in dem unſere Mutter ſtarb, dem kleinen Arbeitscabinet, wo der Vater gewöhnlich ſeine Rechnungen beſorgte und ſeine Briefe ſchrieb. Wir fühlten gegenüber dieſen Räumen in unſerer ver⸗ waiſten verlaſſenen Lage Das, was andere Mädchen beim Abſchied von alten Freunden gefühlt haben würden. Vom Hauſe gingen wir dann bei einem eingetretenen freundlichen Sonnenblicke in den Garten und pflückten unſern letzten Strauß und nahmen uns vor, dieſe Blumen, wenn ſie zu welken anfingen, einzulegen und ſie zur Erinnerung der nun vergangenen glück⸗
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