Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
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ſtand, daß ſie von Ihnen ihren Lohn ausgezahlt er⸗ halten hatten, ſich zu nutze gemacht, aufgepackt haben und gegangen ſind, ſobald Sie den Rücken gewendet hatten. Sie kamen, um uns Lebewohl zu ſagen, mit ſolcher kalter Höflichkeit und ſo wenig Gefühl, als ob ſie das Haus unter ganz gewöhnlichen Umſtänden ver⸗ ließen. Die Köchin benahm ſich trotz ihres heftigen Temperaments noch ganz anders, ließ uns ſagen, daß ſie bleiben und uns bis zuletzt beiſtehen wolle. Und Thomas welcher bis jetzt noch keinen andern

theuren Vaters gegen ihn und bat uns ſo dringend, daß er uns ſo lange dienen dürfe, als ſeine Erſpar⸗ niſſe reichten, daß Magdalene und ich alle Rückſicht auf die Form vergaßen und ihm Beide die Hand gaben. Der arme Burſche ging weinend aus dem

Zimmer. Ich wünſche, daß es ihm gut gehe, ich hoffe,

daß er einen guten Herrn und einen ſchönen Dienſt finden mag.

Der lange, ruhige, regneriſche Abend draußen unſer letzter Abend auf Combe-Raven war eine trübe Prüfung für uns. Ich glaube, im Winter würde er uns weniger drückend geweſen ſein. Die herabgelaſſenen Vorhänge und die hellen Lampen, im Kamin das trauliche Feuer würden uns wohlgethan haben. Wir waren nur noch fünf im Hauſe zuſam⸗ men, nachdem wir einſt ſo Viele geweſen waren! Ich kann Ihnen nicht ſchildern, wie das trübe Tageslicht gegen ſieben Uhr in den einſamen Zimmern und auf der ſtillen Treppe uns ſchmerzte. Iſt das Vorurtheil zu Gunſten der langen Sommerabende ein Vorurtheil nur der Glücklichen? Wir thaten unſer Beſtes. Wir machten uns zu thun, und Miſs Garth half uns. Die Ausſicht, uns auf unſern Weggang vorzubereiten, welcher früher am Tage uns ſo ſchrecklich vorgekom⸗ men war, wandelte ſich, wie der Abend heraufkam,