Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
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in die Ausſicht um, daß wir uns ſelbſt entgehen konnten. Wir ſchafften alle unſere Habſeligkeiten herunter, häuften ſie auf die große Speiſetafel und machten ſo in einem und demſelben Zimmer unſere Vorbereitungen. Wir haben ſicherlich Nichts hinweggenommen, das nicht eigentlich unſer gehörte. Nachdem ich Ihnen bereits von meiner Ueber⸗ zeugung geſprochen, daß Magdalene nicht bei ſich ſelber war, als Sie am Mittwoch ſie ſahen, fühle ich mich verſucht, hier innezuhalten und Ihnen einen Umſtand zum Beweiſe Deſſen, was ich geſagt, mit⸗ zutheilen. Der kleine Zwiſchenfall ereignete ſich Mitt⸗ woch Abends, gerade als wir zu unſeren Zimmern hinaufgehen wollten.

Nachdem wir unſere Kleider und unſere Geburts⸗ tagsangebinde, unſere Bücher und Muſicalien einge⸗ packt hatten, begannen wir, unſere Briefe zu ſortiren, welche unter einander gekommen waren, da alle auf dem Tiſche beiſammen lagen. Ein paar von meinen Briefen waren unter Magdalenens Briefe gerathen, und einige von den ihrigen unter die meinigen. Unter den letzteren fand ich eine Karte, die meine Schweſter zu Anfang des Jahres von einem Schauſpieler, welcher eine Liebhabertheateraufführung, an der ſie ſelbſt Theil genommen, geleitet hatte, erhielt. Der Mann hatte ihr die Karte, welche ſeinen Namen und Wohnnung enthielt, in dem Glauben gegeben, daß ſie zu mehr Vergnügungen dieſer Art eingeladen werden würde, und in der Hoffnung, daß ſie ihn als Regiſſeur bei künftigen Gelegenheiten empfehlen würde. Ich erzähle Ihnen dieſe geringfügigen Einzelheiten nur, um Ihnen zu zeigen, wie wenig Werth in ſolchen Umſtänden als den unſerigen das Aufbewahren einer ſolchen Karte haben mußte. Wie es ſehr natürlich war, warf ich ſie von mir weg über die Tafel, indem ich ſie auf den Boden werfen wollte. Sie fiel zu kurz, nahe bei den Platz, wo Magdalene ſaß. Sie

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